Author: Dagmar Trodler

Dagmar Trodler is a former contributor to Iceland Review.

Um die Mittagszeit hat die isländische Wetterbehörde die Gefahrenstufe für das Evakuierungsgebiet in Neskaupstaðir zurückgenommen. Die Evakuierung aus Sicherheitsgründen wurde für beendet erklärt, und alle Menschen durften wieder in ihre Häuser zurückkehren, berichtet austurfrett. Schon in der vergangenen Nacht hatten die Schneefälle nachgelassen. In den kommenden zwei bis drei Tagen sehen die Prognosen gutes Wetter voraus, und erst am Donnerstagabend soll es wieder ein bisschen schneien. Für den Ort Seyðisfjörður wurde die Räumung dann am Abend aufgelöst, dort hatte es etwas mehr geschneit als in Neskaupstaðir. Die Gefahrenstufe ist für den gesamten Osten zurückgenommen worden. Lawinengefahr besteht jedoch auch weiterhin.……

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Wenn die Getreidemühle Kornax am Reykjavíker Hafen demnächst ihre Tore schliesst, müssen sämtliche Mehlsorten importiert werden. Betreiber der Mühle ist der Landgrosshandel Lífland. Direktor Arnar Þórisson sagte mbl.is, die Immobilie sei nur gepachtet. Die Hafenverwaltung habe den Pachtvertrag nicht verlängern wollen, nach Angaben von Hafendirektor Gunnar Tryggvasson wird das Gebäude abgerissen. Daraufhin habe Lífland auf einem Unternehmensgrundstück in Grundartangi eine neue Mühle bauen wollen, doch hatte es von der Gesundheitsbehörde Westisland keine Genehmigung für eine Lebensmittelproduktion im Schwerindustriepark gegeben. Regeländerungen kommen zu spät „Wir haben daraufhin beim Ministerium für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei um eine Ausnahmegenehmigung ersucht, weil unsere Produktion……

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In den Ostfjorden gilt immer noch die Gefahrenstufe wegen anhaltender Lawinengefahr. In der vergangenen Nacht sind drei Lawinen oberhalb der Lawinenschutzmauer abgegangen, keine von ihnen war jedoch gross genug, um die Mauer zu erreichen. Am Morgen hatte der heftige Schneefall nachgelassen, zum Abend hin sollen die Niederschläge aber wieder zunehmen. Evakuierungen für 170 Menschen Gestern Abend waren die Küstenorte Neskaupstaðir und Seyðisfjörður evakuiert worden, 170 Personen hatten ihre Häuser verlassen müssen. Bislang sieht es nicht danach aus, dass die Menschen in ihre Häuser zurückkehren dürfen. Ein Ehepaar in Neskaupstaðir hatte es vorgezogen, in die Kaffeestube ihres Pferdestalls zu ziehen, um……

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Die Dynamik der Gesellschaft würde nicht mehr funktionieren, wenn wichtige Seekabel nach Island unterbrochen würden. Ihren Schutz zu gewährleisten ist daher eine Sache der nationalen Sicherheit, sagt der Leiter der Cybersicherheitseinheit CERT-IS. Ende des Monats wollen sich rund 200 Experten treffen und die Reaktion auf ein defektes Seekabel üben, berichtet Vísir. NATO-Schutzprojekt in der Ostsee Vergangene Woche war ein neues Projekt der NATO zum Schutz von Seekabeln in der Ostsee lanciert worden, nachdem dort mehrere Schäden an solchen Kabeln aufgekommen waren. „Wir verfolgen das sehr genau. Wir stehen in gutem Kontakt mit unseren Kollegen rund um die Ostsee, die dieser……

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Die Küstenorte Neskaupstaðir und Seyðisfjörður im Osten Islands müssen wegen Lawinengefahr geräumt werden, berichtet Vísir. Diese Entscheidung ist von der Wetterbehörde in Absprache mit der Polizeidirektion gefällt worden. Islands Wetterbehörde geht davon aus, dass die Lawinengefahr in den kommenden Tagen noch steigen wird. Im Osten Islands und in den Ostfjorden gilt jetzt die orangefarbene Warnstufe. Für den Rest des Landes bis auf den Südwesten und den Westen ist weiterhin die gelbe Warnstufe in Kraft. „Die Polizei ist derzeit damit befasst, Kontakt zu allen Leuten aufzubauen, sowohl in Wohnhäusern als auch in Wirtschaftsgebäuden,“ sagt Minney Sigurðardóttir, eine Lawinenexpertin beim isländischen Wetterdienst.……

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Die Überschwemmungen im Süden des Landes, die vor zwei Tagen unter anderem eine Brücke im Borgarfjörður gekostet hatten und zwei Autofahrern auf der Holtavörðuheiði das Fürchten lehrten, brachten auch in der südisländischen Gemeinde Ölfus ungewohnte Anblicke, als eine gesamte Küstenregion unter Wasser versank. Tausende Hektar fruchtbares Land verschwanden im der Bucht des Arnarbælishverfi zwischen Hveragerði und Selfoss, und einige Bewohner wurden von den Wassermassen in ihren Häusern eingeschlossen, berichtet Vísir. Eine Stunde bis Einschluss „Wir haben so eine Wassermenge eigentlich seit 1983 nicht mehr gesehen, aber damals brachte die Flut mehr Eis und Eisschollen mit sich,“ sagt die Landwirtin auf……

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Der Osten Islands boomt als touristisches Ziel. Austurfrett.is berichtet, dass an den drei Orten, wo das Tourismusbüro seit einigen Jahren regelmässig Zählungen durchführt, noch nie mehr Besucher gezählt worden sind. Insgesamt wurden an die 400.000 Gäste gezählt. Bei den drei beliebten Orten handelt es sich um den Canyon Stuðlagil im Efra-Jökuldalur, den Wasserfall Hengifoss im Fljótsdalur und die Halbinsel Hafnarhólmi im Borgarfjörður eystri. An allen diesen Orten waren Zähler installiert worden. Die mit Abstand meisten Besucher haben sich auf den Weg zur Stuðlagil gemacht. Dort befinden sich Zähler an beiden Seiten der Schlucht, die im vergangenen Jahr 210.133 Besucher notierten,……

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Die isländische Lebensmittel- und Veterinäraufsichtsbehörde (MAST) untersucht einen Nerz, der in der Vatnsmýri verendet aufgefunden wurde. Es besteht der Verdacht, dass das Tier mit der Vogelgrippe erkrankt war, berichtet Vísir. Die leitende Veterinärin bei MAST, Þóra J. Jónasdóttir, gab Vísir gegenüber an, neben dem toten Nerz seien auch mehrere Katzenkadaver abgegeben worden, aus denen im Hochschullabor Keldur Proben untersucht würden. Auch hier besteht der Verdacht auf Vogelgrippe. Mit Untersuchungsergebnissen wird nach dem Wochenende gerechnet. Gefahr für Aasfresser Þóra zufolge sind inzwischen 230 tote oder erkrankte Vögel gemeldet worden. Diese Zahl sage allerdings nichts über die wirkliche Zahl erkrankter Tiere aus,……

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Ab heute Nacht gilt für das gesamte Land die gelbe Wetterwarnstufe. Für sämtliche Landesteile muss mit Schneesturm aus Nordost gerechnet werden, im Süden können die Niederschläge in Küstennähe in Regen übergehen, oder auf der Strasse zu Schneematsch werden. Je weiter es nach Norden es geht, desto ergiebiger werden die Schneefälle. Dazu weht ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 23 m/s. Schneeverwehungen und Schneefälle behindern dann den Verkehr. Die Wetterbehörde betont, es komme zu schwierigen Fahrtbedingungen. Am besten, man fährt einfach gar nicht. Verkehrsteilnehmer  mit weiträumigen Strassensperrungen rechnen. Eine ganze Anzahl an Strassen befindet sich schon jetzt auf der Ungewissheitsliste,……

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