Zweite Welle von toten Heringen Skip to content

Zweite Welle von toten Heringen

Verendete Heringe im Wert von mehreren Milliarden ISK treiben nun zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten im Kolgrafafjörður, einem kleinen Fjord auf der Halbinsel Snæfellsnes. Das Meeresforschungsinstitut Hafró hat den Fjord am Montag besucht, um das Ausmaß der Katastrophe abzuschätzen.

kolgrafafjordur_dead_hearring_02_psKolgrafafjörður. Foto: Páll Stefánsson/Iceland Review.

Im Dezember waren zwischen 25.000 und 30.000 Tonnen Hering durch Sauerstoffmangel verendet. Als Ursache vermutet man die Auffüllungsarbeiten beim Brückenbau über den Fjord im Dezember 2004.

Experten gehen davon aus, dass diesmal eine ähnliche Anzahl von Heringen verendet ist.

Der derzeitige Exportwert von 10.000 Tonnen Hering beträgt 1,25 Mrd. ISK (7,2 Mio. EUR), schreibt das Morgunblaðið.

Schulkinder aus dem nahegelegenen Grundarfjörður sammelten 25-30 Tonnen des toten Herings, um ihn als Viehfutter zu verkaufen. Die Kinder erwirtschafteten so etwa 240.000 ISK für Freizeit- und Sportaktivitäten.

Der Biologe Róbert Arnar Stefánsson vermutet, dass 7,000 Tonnen Hering auf dem Strand liegen und dass sich noch viel mehr auf dem Grund des Fjords befindet.

Umweltministerin Svandís Svavarsdóttir und Wirtschaftsminister Steingrímur J. Sigfússon einigten sich darauf, die Erforschung und Überwachung der Situation zu finanzieren, berichtet ruv.is.

Hier lesen Sie mehr zum Hering.

DT

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