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Zwei Rückenverletzte nach RIB-Bootstour

By Iceland Review

Zwei Frauen haben sich bei einer Bootsfahrt mit einem Festrumpfschlauchbot (RIB) in den Gewwässern der Westmännerinseln in der vergangenen Woche zum Teil schwer verletzt, berichtet RÚV. Das Boot sei nach Aussage der Verletzten mehrere Meter in ein Wellental gefallen, beide Frauen verletzten sich bei dem Fahrmanöver am Rücken.

Der lokale diensthabende Arzt versorgte sie mit Schmerzmitteln, eine Röntgenaufnahmen am nächsten Tag im Landspítali in Reykjavík ergab jedoch, dass eine der beiden Frauen eine ernste Wirbelsäulenfraktur erlitten hatte, die unverzüglich operativ mit fixierenden Schrauben versorgt werden musste. Die andere Verletzte kam ohne Operation davon.

Die Frauen hatten an einem Betriebsausflug der Blauen Lagune teilgenommen, die Bootsfahrt war eine Tour von vielen an diesem Tag. Der Wetterdienst hatte zuvor eine steife Brise aus Nordwest mit Windstärken von acht bis 15 Metern und beachtliche Wellenhöhe gemeldet, doch die Bootsführer hatten die Situation als beherrschbar beurteilt.

Der Fall ist der Gewerbeaufsicht und der Polizei gemeldet worden, der Bootsführer wurde beurlaubt. Ein ähnlicher Vorfalle hatte sich bei dem Bootsunternehmen vor einigen Jahren schon einmal ereignet.

Drei derartige Unfälle aus der Vergangenheit sind bereits vom Untersuchungsausschuss für das Verkehrswesen untersucht worden, in allen Fällen kam heraus, dass das Tempo der Boote gemessen an den Umständen zu hoch gewesen sei. Der Ausschuss bezeichnete diese Bootsfahrten als bedenklich, unter anderem weil die Betreiber nicht beurteilen könnten, ob der körperliche Zustand eines Fahrgastes eine solche Fahrt zulasse, schreibt RÚV.

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