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Zur Reynisfjara zum Baden

Am Strand von Reynisfjara befindet sich seit dem Tod eines chinesischem Touristen in der vergangenen Woche ständig Polizei vor Ort, um Besucher vor den Gefahren zu warnen und bei Bedarf aus der Gefahrenzone am Wasser zu ziehen. Die Brandung an dem beliebten Strandabschnitt ist vor allem im Winter extrem, die Wellen erreichen ungeahnte Höhen und rauschen in hohem Tempo unvermittelt weit an Land.

Bislang sei alles gut gegangen, sagte Sveinn Kristján Rúnarsson Visir gegenüber, doch gebe es immer wieder Situationen wo der Beamte vor Ort eingreifen müsse. Täglich kämen bei gutem Wetter etwa 4000 Besucher an den Strand.

“Wir haben die unglaublichsten Dinge hier gesehen. Wie etwa gestern, als wir zwei Männer angehalten haben, die in Badehosen aus ihrem Auto gestiegen sind, und dachten es sei in Ordnung, eine Runde schwimmen zu gehen. Die machten sich keine Vorstellung von der Gefahr, und die Brandung war hier gestern sehr stark. Wir haben allerhand zu tun hier und wir sind mit unserer Wache hier nicht ohne Grund.”

Die Wacht soll noch bis kommenden Donnerstag am Strand patroullieren, bis dann sollen bessere Warnschilder aufgestellt sein.

Obiges Foto hat der Fotograf Haukur Snorrason zur Verfügung gestellt.

Es zeigt die Brandung an der Reynisfjara. “Das Foto heisst “Das Monster”, zur Illustration,” schreibt der Fotograf. “Diese Welle ist etwa 4 bis 6 Meter hoch und sie tötet. Die Wellen, die 5 bis 10 Minuten vor dieser Welle an Land gingen, waren vielleicht 1 bis 2 Meter hoch und kein Problem. Aber hier verbirgt sich die Gefahr, sie kommt urplötzlich und viel grösser, fast wie eine Flutwelle, wie wir sie von den Sonnenstränden in Asien kennen. Wenn die Leute da nicht aufpassen, kann es zu spät sein.”

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