Zahl schwerverletzter Urlauber wuchs 2016 Skip to content

Zahl schwerverletzter Urlauber wuchs 2016

Die Zahl der ausländischen Urlauber, die bei Autounfällen in Island schwer verletzt wurden, stieg, verglichen mit dem Vorjahres-Vergleichszeitraum, in den ersten Monaten des Jahres 2016 stark an, wie RÚV berichtet. Der Leiter der Isländischen Verkehrsbehörde meint, einer der Gründe für den Anstieg könne ein Mangel an Wissen über das Fahren in Island sein.

Die Zahlen aus den Monaten November und Dezember 2016 sind noch nicht ausgewertet, weshalb der Vergleich zu den Vorjahren jeweils auf den ersten zehn Monaten basiert.

In den ersten zehn Montan des Jahres 2013 wurden 107 Urlauber aus dem Ausland bei Verkehrsunfällen in Island verletzt, 17 davon schwer, zwei tödlich. 2014 lag die Zahl der Verletzten etwas niedriger und es gab keine Toten. Das Jahr 2015 erlebte einen starken Verletzten-Anstieg: 186 ausländische Urlauber wurden bei Verkehrsunfällen verletzt, 24 davon schwer, vier Personen starben. Die Zahl an Verletzten war 2016 gleich hoch, allerdings waren darunter 43 Schwerverletzte.

Þórólfur Árnason, der Leiter der Verkehrsbehörde, berichtete, stärkerer Verkehr könne Teil einer Erklärung für die Veränderung sein. „Darüber hinaus ist die Ausbildung derjenigen, die mit isländischen [Fahr-] Bedingungen nicht vertraut sind, nicht gut genug”, fügte er hinzu.

Gefragt nach dem Grund für diese mangelnde Information, sagte er: „Einerseits, weil wir nicht mit diesen Fahrern vertraut waren, wir wussten nicht, wie unvorbereitet sie auf das Fahren in Island waren, andrerseits, weil Finanzmittel fehlten. Glücklicherweise stehen Verbesserungen an.”

Þórólfur bezeichnete die Fahrausbildung, die Isländer erhalten, als gut. „Aber wir haben es mit jungen ausländischen Fahrern zu tun, die keine solche Ausbildung genossen haben, denen nicht beigebracht wurde, wie sie [hier] fahren müssen, und die nur wenig Fahrpraxis mitbringen.”

Er erklärte, die zusätzlich zur Verfügung gestellten Mittel würden zur Verbreitung von Bildungsinformationen über soziale Medien, Hotels, Autovermietungen und ähnliche Wege eingesetzt. „Wir haben in den zurückliegenden Jahren die Auswirkungen von besserer Ausbildung für isländische Fahrer verfolgt, und selbstverständlich ist so etwas auch für ausländische Fahrer sehr wirkungsvoll.”

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