Wikingerschwert gerade noch rechtzeitig entdeckt Skip to content

Wikingerschwert gerade noch rechtzeitig entdeckt

Das Wikingerschwert, welches am Wochenende von Gänsejägern gefunden worden war, ist gerade noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Denn inzwischen steht die Fundstelle nach dem Gletscherlauf an der Skaftá völlig unter Wasser, berichtet RÚV.

Gestern war das Schwert geröngt worden. Wie Vísir schreibt, kam man zu dem Ergebnis, dass es sich um einen sogenannten Q-Typ handelt, welcher zwischen den Jahren 950 bis 1000 hergestellt wurde. Das Schwert ist mit Mustern vom Griff bis zur Spitze verziert.

Kristín Huld Sigurðardóttir, die Chefin der nationalen Kulturbehörde, nannte das Schwert einen der zehn wichtigsten archäologischen Funde der letzten Jahre.

“Hier sind nur wenige Schwerter entdeckt worden, daher ist dies ein Schatz für die Geschichte der isländischen Nation.” Insgesamt wurden gerade mal 20 Schwerter uund Schwertstücke in Island gefunden.

Kristín glaubt, dass das Schwert im Jahr 1783 von der Lava aus dem Ausbruch der Lakagígjar bedeckt worden ist und im vergangenen Jahr während des Gletscherlaufes in der Skaftá freigespült wurde. Es befindet sich in gutem Zustand, nur die Spitze ist abgebrochen. “Daher ist es ein sehr wertvolles Schwert,” sagte die Archäologin.

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