Wetterbericht: Kritik am deutschen Akzent Skip to content

Wetterbericht: Kritik am deutschen Akzent

Das Isländische Wetteramt musste gerade Kritik einstecken, weil der deutsche Meteorologe Martin Hensch beim Radiosender Rás 1 des staatlichen Rundfunksenders RÚV den Wetterbericht sprach.

Es war das erste Mal in der Geschichte des Wetteramts, dass jemand mit ausländischem Akzent die Aufgabe erhielt, den Wetterbericht zu verlesen. Einige Hörer äußerten daraufhin die Ansicht, dieser solle in akzentfreiem Isländisch ausgestrahlt werden. Sie meinten, die Sicherheit von Seeleuten wäre ansonsten beeinträchtigt, da der Empfang auf See nicht gerade perfekt sei.

Martin wurde daraufhin auf RÚVs Kanal Rás2 interviewt und unter anderem gefragt, ob ihn die Kritik verletzt habe. Er verneinte und erklärte: „Alles, was ich sagen kann, ist: Die, die wollen, verstehen auch.” Diese Bemerkung schaffte es in die isländischen Schlagzeilen, nicht zuletzt, da sich der Satz auf Isländisch perfekt reimt: „Þeir skilja sem vilja.”

Martin zog 2009 nach Island, wo er zunächst an der Universität von Island arbeitete. Seit 2012 arbeitet er beim Isländischen Wetteramt. Er studierte in Deutschland Geophysik, wo er auch in Seismologie promovierte.

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