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Wem Isländer in der Krise vertrauen

Nach einer neuen Online-Umfrage von MMR (Market and Media Research) glauben 25 Prozent von 630 Teilnehmern, Davíd Oddsson könne sie aus der ökonomischen Krise führen, berichtet ruv.is.

Davíd Oddsson. Copyright: Icelandic Photo Agency.

Oddsson war von 1991-2004 Premierminister und danach Zentralbankchef. Seit Beginn der Krise wurden die Forderungen nach seiner Rücktritt immer lauter; Ende Februar 2009 wurde er von der Übergangsregierung abgesetzt. Seit neuestem ist Oddsson Herausgeber der Tageszeitung Morgunbladid.

Oddsson liegt bei der Umfrage vor Finanzminister Steingrímur J. Sigfússon (23,2 Prozent) und Premierministerin Jóhanna Sigurdardóttir (20,6 Prozent).

Nach Ansicht der Politikwissenschaftlerin Stefanía Óskarsdóttir zeigt das Ergebnis, dass die Menschen in unsicheren Zeiten erfahrene Politiker bevorzugen, berichtet Vidskiptabladid.

So wurde der junge Vorsitzende der Fortschrittspartei Sigmundur Davíd Gunnlaugsson nur von 14,6 Prozent und Bjarni Benediktsson, der neue Vorsitzende der Unabhängigkeitspartei, nur von 11,5 Prozent der Umfrageteilnehmer für fähig gehalten, die wirtschaftlichen Probleme des Landes zu meistern.

Nach einer anderen Umfrage, die ebenfalls von MMR durchgeführt wurde, vertrauen 67 Prozent der fast 1000 Teilnehmer der norwegisch-französischen Richterin Eva Joly, Islands Sonderermittlerin im Finanzskandal. Vertrauen in das parlamentarische Untersuchungskommittee des Althingi haben dagegen nur 27 Prozent.

Zusammenfassung: Bernhild Vögel.

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