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Weitere Ermittlungen in Sachen Althingi-Spionagecomputer

Noch immer ist nicht geklärt, wer vor einem Jahr einen Computer im Isländischen Parlament Althingi aufgestellt hat, der angeblich für Spionagezwecke genutzt wurde.

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Themenfoto: Páll Stefánsson.

Laut Quellen von Morgunbladid handelt es sich bei dem „Spionagecomputer” um das gleiche Modell wie das, das im vergangenen Februar in Zusammenhang mit der Verhaftung eines 17-Jährigen beschlagnahmt wurde.

Der Jugendliche wurde damals verdächtigt, Daten vom Computer eines Anwalts gestohlen zu haben, die mit bekannten Persönlichkeiten zusammenhingen, wie etwa dem Geschäftsmann Karl Wernesson oder Fußballer Eidur Smári Gudjohnsen, und die er an einen Journalisten der Zeitung DV verkaufte.

Laut Morgunbladid arbeitet der Junge jetzt für Wikileaks in London. Es heißt, er habe sich gegenüber der Polizei nicht kooperativ verhalten, weigerte sich auch, einen Code auszuhändigen, der für die Freischaltung des Computers im Althingi benötigt wird.

Der DV-Journalist soll ebenso zu den Verdächtigen gehören. Allerdings wies der Herausgeber von DV, Reynir Traustason, in einem Interview des Radiosenders RÚV Rás 2 alle Anschuldigungen zurück, seine Zeitung habe irgendetwas mit dem Computerfund im Althingi zu tun.

Parlamentarier haben sich mittlerweile beschwert, dass die Zuständigen im Althingi sie nicht informiert hätten, als der Computer entdeckt wurde und verlangten die Aufklärung des Falles.

Hier lesen Sie mehr über den sogenannten Spionagecomputer.

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