Warme Mäntel gehen an Haustiere, nicht an bedürftige Menschen Skip to content

Warme Mäntel gehen an Haustiere, nicht an bedürftige Menschen

Die Wohltätigkeitsorganisation Familienhilfe Island hat beschlossen, Pelzmäntel nicht wie geplant an obdach- oder mittellose Isländer zu verschenken. Die 200 Pelzmäntel wurden darum nun an PETA gestiftet und sollten gestern und heute verteilt werden.

Die Familienhilfe veröffentlichte eine Erklärung, in der die Organisation sagt, dass es zwar 200 Pelze wären, denen indes tausende Bedürftige gegenüberstünden. Darum sei die Gruppe nicht in der Lage zu entscheiden, wer von der Spende profitieren solle, berichtet ruv.is.

Ásgerður Jóna Flosadóttir, die Geschäftsführerin der Familienhilfe Island, erklärte, ihre Organisation habe Zugang zu den Steuererklärungen der Menschen, um in Not befindliche zu identifizieren.

Die begonnene Hilfsaktion wurde in den letzten Tagen scharf kritisiert, da die Mäntel mit rosa Markierungen besprüht wurden, um einen Weiterverkauf zu verhindern. Kritiker wiesen darauf hin, die rosa Farbe würde Mantelträger als arm brandmarken.

Allerdings werden die Pelzmäntel nicht entsorgt. Die Erklärung der Familienhilfe besagt, Obdachlose hätten bereits Pelzmäntel erhalten, um im unbeheizten Wohnraum warm zu bleiben. Die restlichen Mäntel würden den im Land betriebenen Tierheimen geschenkt.

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