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War der Eisbär nur eine Robbe?

Die Suche nach dem Eisbären in Nordisland ist abgesagt worden. Gestern wurde von der Küstenwache noch einmal ein zweistündiger Suchflug in der Bucht Húnaflói durchgeführt, berichtete ruv.is. Doch das Tier, das von Touristen gesichtet worden war, wurde nicht entdeckt.

seal_bvRobbe in der Gletscherlagune Jökulsárlón. Foto: Bernhild Vögel

Der Zoologe Karl Skírnisson äußerte gegenüber mbl.is ernsthafte Zweifel, dass es sich um einen Eisbären gehandelt habe.

Karl hat in den vergangenen Jahren die Eisbären studiert, die es nach Island verschlagen hat und die allesamt getötet wurden.

Er hält es für wahrscheinlich, dass das Tier eine Robbe war. „Ich habe oft Robben gesehen, die ihren Kopf aus dem Wasser strecken, um zu sehen was am Strand vor sich geht. Ich will nicht sagen, dass sich Eisbären nicht auch gleichermaßen aus dem Wasser herausrecken können, aber das ist keine natürliche Haltung. Gewöhnlich sieht man nur ihren Kopf.”

Der Zoologe kam zu dem Schluß: „Das Tier sieht grau aus und nicht weiß und ist oben auf dem Kopf dunker. Die Beschreibung der Touristen deutet darauf hin, dass das Tier im Meer verschwand. Eisbären sind Säugetiere, die an der Oberfläche atmen und schwimmen. Der Mann hätte den Bären wegschwimmen sehen müssen, aber das Tier tauchte und verschwand. Eisbären verhalten sich nicht so.”

Die Polizei bittet weiterhin um Wachsamkeit in dem Gebiet. Weitere Sichtungen sollen den Behörden gemeldet werden.

Hier lesen Sie mehr zu der Geschichte und den Fotos, die Touristen vom mutmaßlichen Eisbär machten.

bv

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