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Wanderin stirbt nach Unfall auf der Esja

death-announcementsEine Frau, die am Sonntag einen 200 Meter tiefen Abhang an der Esja, dem Reykjavíker Hausberg, hinabgestürzt war, ist ihren Verletzen erlegen. Sie war mit einer Wandergruppe von 30 Leuten unterwegs zum Gipfel Hátindur, als sich der Unfall ereignete.

Der Unfall wurde Sonntags um 14.30 Uhr gemeldet. Zu dem Zeitpunkt änderte sich das Wetter und die Rettungsbedingungen waren schließlich so schlecht, dass der Hubschrauber der Bergungseinheit nicht zum Unfallort geschickt werden konnte, berichtet das Fréttablaðið.

In einer Pressemitteilung der nationalen Rettungswacht ICE-SAR heißt es, dass Schnee und heftiger Wind eine Sicht von weniger als 100 Metern verursachten.

20 Mitglieder einer Spezialeinheit der Bergwacht seilten sich über die vereisten Kliffs ab, um die Frau zu bergen. Als sie sie gegen 17 Uhr fanden, war sie bereits tot.

Die Wandergruppe hatte eine Tour zum Hátindur in Gipfelnähe unternommen. Die meisten Wanderer hatten sich auf den Rückweg gemacht als der Unfall passierte. Drei von ihnen liefen zum Unfallort zurück, der auf 620 Metern liegt und riefen die Bergwacht um Hilfe beim Abstieg.

Der Abstieg dauerte drei Stunden und die letzte Person erreichte das Tal gegen 20 Uhr, da einer der Wanderer hatte abgeseilt werden müssen.

Eine weitere halbe Stunde verging, bis der Leichnam der Frau vollständig geborgen werden konnte. Zu dem Zeitpunkt waren sechs Stunden seit dem Hilferuf vergangen.

„Zu dieser Jahreszeit sind Berge wie dieser immer schwierig. Hier gibt es beinahe vertikale Kliffs,“ erklärte Jónas Guðmundsson von ICE-SAR. Insgesamt 50 Freiwillige der Bergwacht hatten an der Rettungsaktion teilgenommen.

Auch im nahe der Hauptstadt liegenden Skigebiet Skálafell war die Bergwacht im Einsatz gewesen, nachdem ein Schneesturm Skifahrer in Bedrängnis gebracht hatte.

DT

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