Wahlbeteiligung verändert sich Skip to content

Wahlbeteiligung verändert sich

Bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 24 Jahren lag die Wahlbeteiligung bei den Parlamentswahlen im Oktober mit 65,7 Prozent ausgesprochen niedrig. Bei den 65- bis 90-Jährigen gingen indes die meisten zur Wahl, nämlich 90,2 Prozent. Dies besagt eine Analyse des Statistischen Amtes, die Ende Dezember veröffentlicht wurde.

Verglichen mit den Statistiken der Kommunalwahl im Jahr 2014 und den Präsidentschaftswahlen 2016 stieg die Wahlbeteiligung bei den jüngeren Wählern allerdings von 46 auf 64 Prozent.

Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei den Parlamentswahlen 2016 bei 79,2 Prozent. Sie war noch niemals niedriger, seit Island im Jahr 1944 unabhängiges Land wurde, oder sogar seit der Großen Depression 1933.

Die Wahlbeteiligung in Island ist traditionell hoch und lag von 1934 bis 2016 nie unter 80 Prozent. Bei acht Parlamentswahlen in Folge in den Jahren 1956 bis 1978 war die Wahlbeteiligung jedes Mal höher als 90 Prozent, berichtet RÚV.

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