Verunreinigung des Flusses Andakílsá wurde nicht fristgerecht gemeldet Skip to content

Verunreinigung des Flusses Andakílsá wurde nicht fristgerecht gemeldet

Das Unternehmen Orka Náttúrunnar unterließ es, die Verunreinigung des Flusses Andakílsá der Umwelt-Agentur Islands zu melden, als sie sich ereignete, berichtet RÚV. Eine Vorstudie des Isländischen Meeresforschungsinstituts ergab, dass sehr viele junge Fische ihr Leben verloren, nachdem am 15. Mai ein Einlassbehälter entleert wurde und dabei große Mengen Schlamm und Matsch in den Fluss gespült wurden. Hier lesen sie Genaueres zu diesem Vorfall (auf Deutsch).

Der Direktor für Umweltangelegenheiten von Orka Náttúrunnar hat sich mittlerweile für die Verzögerung entschuldigt.

Guðmundur Ingi Guðbrandsson, Geschäftsführer der Isländischen Umweltvereinigung, sagte, durch das Verhalten des Unternehmens seien Umweltschutzgesetze verletzt worden.

„Im betreffenden Fall liegt es auf der Hand, dass Orka Náttúrunnar dafür verantwortlich gewesen ist, die Umweltagentur Islands über den Vorfall, der sich ereignet hatte, zu informieren, weshalb man argumentieren kann, die Firma habe das Gesetz verletzt, indem sie es nicht tat. Es ist eine Information von Seiten der Agentur, dass das Unternehmen sie nicht darüber informieret habe”, erklärte Guðmundur Ingi.

„Der untere Teil von Andakílsá liegt in einem Naturschutzgebiet. Es ist ein Vogelschutzgebiet, das im Jahr 2011 unter Schutz gestellt wurde, und es steht nach dem Ramsar-Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten unter internationalem Schutz”, fuhr Guðmundur Ingi fort.

Er meinte, Orka Náttúrunnar und die Grundbesitzer in der Gegend sollten auch einmal darüber nachdenken, ob sie vielleicht einen Grund für die Überprüfung des Betriebes der Anlage sähen.

Hólmfríður Sigurðardóttir, Direktorin für Umweltangelegenheiten bei Orkuveita Reykjavíkur, der Muttergesellschaft von Orka Náttúrunnar, bestätigte in einem Gespräch mit RÚV, der Unfall sei vom Unternehmen nicht gemeldet worden. Sie sagte, sie bedaure den Vorfall und entschuldigte sich.

Orkuveita Reykjavíkur berichtete den Vorfall der Umweltagentur erst, nachdem das Unternehmen von RÚV auf die Angelegenheit angesprochen wurde.

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