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Verrücktes Wetter verursacht Ausfälle und Turbulenzen

Am Sonntag Nachmittag herrschte in Island ein Sturm, der Strassen unpassierbar machte und für Ausfälle in der westisländischen Region Dalabyggd und in den Westfjorden sorgte. Der Gebirgspass über die Holtavörduheidi im nordwestlichen Island wurde geschlossen und erst gegen Montag Mittag wieder geöffnet.

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Themenfoto: Páll Stefánsson.

Gestern war das Wetter auch stürmisch, für den Süden und Südwesten wurden Windgeschwindigkeiten von 15-23 Sekunden pro Meter vorausgesagt. Am stürmischsten sollte es im Osten und Nordwesten werden.

Am Sonntag war auch ein Lichtwellenleiterkabel der Telekommunikationsgesellschaft Míla zwischen Vík und Kirkjubaearklaustur in Südisland zerstört worden, wodurch es zu Störungen im Telefonservice und Radio bzw. TV-Empfang kam, berichtet das Morgunbladid.

Ein LKW wurde von der Strasse geweht und landete auf der Brücke über den Borgarfjördur im westisländischen Borgarnes auf der Seite. Der Fahrer blieb unverletzt, das Fahrzeug konnte mit Kränen erst geborgen werden als der Sturm in der Nacht nachliess.

Eine ganze Reihe Autofahrern war am Der Gebirgspass über die Holtavörduheidi in der Nacht von Sonntag auf Montag in Schwierigkeiten geraten.

Die Mitglieder der Rettungsteams von Húnar, Heidar, Strönd, Blanda, Brák und Ok waren bis tief in die Nacht unterwegs um Reisenden über den Pass zu helfen und sie zum Aufwärmen in die örtliche Schule zu bringen.

Das Ehepaar Andri Freyr Magnússon und Inga Kristín Sigurgeirsdóttir waren zusammen mit der hochschwangeren Selma Höskuldsdóttir am Sonntagnachmittag um 17:30 Uhr in Akureyri aufgebrochen um nach Reykjavík zu fahren.

„Alles sah gut aus als wir gegen 8 in Stadarskáli [der letzten Tankstelle vor den Bergen] ankamen. Es gab ein paar Schneeverwehungen […] und es war windig, aber sonst war das Wetter gut,“ erzählte Magnússon.

„Erst auf dem Pass spielte das Wetter verrückt. Unser Auto, ein Subaru Legacy, war gut ausgerüstet und die Winterreifen haben Nägel, aber eine halbe Stunde später konnten wir nicht mehr weiterfahren.“

„Wir sind nicht steckengeblieben – da war nicht viel Schnee auf der Strasse – aber es war sehr stürmisch und viele Autos standen auf der Strasse. Der Erste in der Reihe konnte möglicherweise die Strassenmarkierungen nicht mehr erkennen und hatte angehalten, um nicht von der Strasse zu geraten,“ glaubt Magnússon.

Weil er nicht absehen konnte wie die Fahrbedingungen vor der Autoschlange sein würden, überholte Magnússon nicht. Er stieg aus, um nachzuschauen, konnte jedoch nichts erkennen. „Es war stockdunkel und das Wetter total verrückt. Ich hab sowas schon lange nicht mehr erlebt.“

Sie riefen die Strassenwacht an und man versprach ihnen Hilfe. „Gegen 12 Uhr wurden wir dann nach Stadarskáli gebracht und von dort aus in die Schule Reykjaskóli. Dort gab es genug Platz weil die Schüler auf Reisen waren und wegen Sturm auf den Westmännerinseln und in Reykjavík feststeckten. So war es für uns Glück im Unglück.“

Die nationale Strassenwacht schrieb in einer Presseerklärung, dass durch die Wetterbedingungen auf Holtavörduheidi 16 bis 18 Fahrzeuge zurückgelassen werden mussten. 40 Personen verbrachten die Nacht in der Schule Reykjaskóli. Viele Mitglieder der örtlichen Rettungsteams waren an der Aktion beteiligt gewesen.

Die Strassenwacht fordert Reisende auf, sich vor Antritt ihrer Reise ausreichend über die Strassenzustände und Wetterbedingungen zu informieren, vor allem, wenn eine Bergüberquerung ansteht.

Informationen sind auf den Seiten des isländischen Wetterdienstes vedur.is sowie der isländischen Strassenwacht vegagerdin.is abrufbar, sowie telefonisch erfragbar: (+354) 1777

DT

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