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Verrottender Hering verursacht Gestank

Abertausende von verrottenden Heringen verursachen im westisländischen Kolgrafafjörður bestialischen Gestank. Die Heringsschwärme waren Anfang Dezember unter anderem aus Sauerstoffmangel verendet und an Land geschwemmt worden.

herring_psHeringe. Themenfoto: Páll Stefánsson.

Das Isländische Marineforschungsinstitut geht inzwischen davon aus, dass etwa zehn Prozent des Heringsbestands im Fjord, oder 25.000-30.000 Heringe, verendet sind.

Der Landwirt der nahegelegenen Farm Eiði, Bjarni Sigurbjörnsson, berichtete der Internetplattform Skessuhorn, dass man den Fisch riechen könne, wenn der Wind von Osten weht. Er bezeichnet den Gestank als unerträglich.

Skessuhorn zufolge hätten die Behörden Bjarni mitgeteilt, er könne den Fisch selber wegräumen, wenn er sich vom Geruch belästigt fühle.

Wie im Vorfeld berichtet, könnte der Sauerstoffmangel durch die baulichen Veränderungen, Materialauffüllungen und den Brückenbau über den Kolgrafafjörður herrühren. Die Brücke war im Dezember 2004 gebaut worden.

Der Sauerstoffpegel im inneren Fjord soll signifikant gesunken sein, als der Heringsschwarm in den Fjord gelangte.

Das Marineforschuingsinstitut überwacht den Hering und die Umweltbedingungen im Fjord weiterhin engmaschig.

Hier finden Sie mehr zum Heringstod.

DT

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