Verhandlung über „Exeter-Trio“ beginnt in Reykjavík Skip to content

Verhandlung über „Exeter-Trio“ beginnt in Reykjavík

Die drei Angeklagten im sogenannte „Exeter-Fall“ beteuerten ihre Unschuld, als der Fall gestern vor dem Reykjavíker Distriktgericht aufgerollt wurde. Dies ist der erste Gerichtsfall in Island, wo der Sonderstaatsanwalt selbst Anklage erhoben hatte.

Der Reykjavíker Distriktgericht.

„Ich bin unschuldig,“ erklärte Jón Thorsteinn Jónsson, der frühere Vorsitzende der Sparbank Byr, als der Richter ihn zu den Vorwürfen befragte, berichtet das Fréttabladid.

Der Direktor von Byr, Ragnar Zóphanías Gudjónsson, und der frühere Direktor von der MP Bank, Styrmir Thór Gunnarsson, beteuerten ebenfalls ihre Unschuld.

Die Anklage für Jónsson und Gudjónsson lautet auf massiven Vertrauensbruch während ihrer Arbeit für Byr. Gunnarsson wird zur Last gelegt, ihnen bei Gesetzesbrüchen geholfen zu haben und auch Geldwäsche unternommen zu haben. Dem Gericht wurden dazu gestern diverse Dokumente überreicht.

Den Anwälten der Angeklagten wurde eine Frist bis 30. September eingeräumt, um eine Erklärung zu dem Fall abzugeben. „Es wird eine Weile vergehen, bevor der Fall in die Verhandlung gehen kann,“ kommentierte Ragnar H. Hall, der Anwalt von Gunnarsson.

Jónsson und Gudjónsson gaben nach dem Gerichtstermin vor den Journalisten keine Erklärung ab. Gunnarsson sagte: „Ich halte diese Anschuldigungen für grundlos.“

Lesen Sie hier mehr über die Geschichte.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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