Urlauberin erwacht mitten in der Nacht allein in leerem Bus Skip to content

Urlauberin erwacht mitten in der Nacht allein in leerem Bus

Eine australische Urlauberin, die letzte Nacht in einem Flughafentransfers-Bus zwischen dem Internationalen Flughafen Keflavík und Reykjavík einschlief, erwachte Stunden darauf in einem inzwischen menschenleeren und dunklen Bus.

Hanna Pethani aus Sydney kam in der Nacht mit einem Flugzeug aus London an und bleibt bis Samstag im Land. Verständlicherweise war sie nach der langen Anreise müde.

„Ich schlief ein und wachte nicht auf, als die anderen Passagiere ausgestiegen sind”, sagte sie gegenüber RÚV. Das war lange, nachdem der Bus auf dem Gray-Line-Busparkplatz in Holtagarðar abgestellt worden war. „Der Fahrer hat mich nicht gesehen, stieg aus und schloss hinter sich ab. Als ich aufgewacht bin, war es 1:30 Uhr, stockdunkel und ich war im Bus eingeschlossen, dort wo sie über Nacht abgestellt werden.”

„Ich bekam große Angst. Ich hatte keine Ahnung, wie ich aus dem Bus kommen könnte”, erinnert sich Hanna. „Ich hämmerte an die Tür und rief ohne Erfolg nach Hilfe. Als ich eine halbe Stunde um Hilfe gerufen und in der Dunkelheit herumgefuchtelt hatte, fand ich einen Notfallgriff und zog ihn. Und die Tür öffnete sich.”

Sofort ging Hanna zum angrenzenden Gebäude, wo sie den Fahrer traf, der gerade vesperte. Der ließ sofort alles stehen und liegen und fuhr die Australierin dorthin, wo sie eigentlich schon lange sein wollte.

Obwohl Hanna ihrem nächtlichen Erlebnis spontan keine lustige Seite abgewinnen konnte, kann sie jetzt darüber lachen und den Vorfall voll Ironie als einen großartigen Start ihres Besuchs in Island bezeichnen. Nächster Programmpunkt sei ein zweitägiger Ausflug durch Süd-Island. „Ich hoffe, dass sie mich dort nicht in irgendwelche Busse einschließen, meint sie lachend.

Aktualisierung:
Eine Sprecherin des Busunternehmens Gray Line erklärte inzwischen, etwas Ähnliches sei in ihrem Unternehmen noch nie passiert, und es sollte eigentlich nicht möglich sein, dass so etwas vorkommt, wenn alle Routinen von den Fahrern sorgfältig abgearbeitet würden. Von heute an seien die Mitarbeiter dazu angehalten, lieber alles zweimal zu überprüfen. Inzwischen hat die Unternehmenssprecherin Hanna angerufen. Anschließend sagte sie, die Urlauberin habe ihre Entschuldigung angenommen und sei guter Laune.

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