Umweltgutachten für Svartá gefordert Skip to content

Umweltgutachten für Svartá gefordert

Die isländische Umweltagentur hat für das geplante Wasserkraftwerk an der Svartá im Bárðardal in Nordisland ein Umweltgutachten gefordert. Ihrer Ansicht nach sind in den Planungsunterlagen des Betreibers Punkte wie Landschaftsveränderung, Aussehen und Standort der Bauwerke nicht ausreichend geklärt. Auch die Gegenmassnahmen seien nur ungenügend ausgeführt, berichtet visir.is.

Das Svartástauwerk soll 9,8 MW erwirtschaften und ist eine Planung des Energieunternehmens SSB-Orka ehf. Das Gesetz sieht vor, dass die Umweltagentur für Kraftwerke unter 10 MW in jedem einzelnen Fall in Bezug auf Nutzung, Umfang und Standort das Projekt auf seine Umweltverträglichkeit prüft.

In der Vergangenheit waren Zweifel am Projekt aufgekommen, nachdem Umweltschützer kritisiert hatten, dass das Kraftwerk grosse Auswirkungen auf unberührte Landschaft und auf die Fauna der Svartá haben würde, zumal sich das Bauvorhaben bis in das Naturschutzgebiet des Laxárdals im Suður-Þingeyjarsýslu zieht.

Der vom Ingenieurbüro vorgelegte Flächennutzungsplan handle zudem das Umweltkapitel zu kurz ab, dort heisst es, dass das Stauwerk keine wirklichen Auswirkungen auf die Umwelt im Bezug auf die Gemeinde als Ganzes haben werde. Daher sei auch kein besondere Überwachung des Umweltschutzes vonnöten, von den üblichen Massnahmen während Bau- und Betriebszeit mal abgesehen.

Die Fischereibehörde hatte zuvor in einem Gutachten beanstandet, dass das Svartástauwerk den Fischbestand in der Svartá vernichten würde, weil der Fluss auf einer Strecke von 3,1 Kilometer so gut wie austrockne.

In der Svartá ist jahrzehntelang nur nachhaltige Sportfischerei betrieben wurden, dh. die Lachse und Forellen wurden nach dem Fang wieder freigelassen.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter

Recommended Posts