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Überfälle mit Missbrauchshintergrund

Mehrere Personen sind am Wochenende inhaftiert worden, nachdem sich zwei Überfälle ereignet hatten, die im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch stehen.

eyrarbakki_psEyrarbakki. Foto: Páll Stefánsson.

Ein Mann sitzt bis zum 15. Februar in Untersuchungshaft, nachdem er am Samstagmorgen gegen 5 Uhr Schüsse auf ein Haus im südisländischen Eyrarbakki abgefeuert haben soll. Der Vorfall soll im Zusammenhang mit einem aktenkundigen Fall von sexuellen Missbrauch stehen.

Die Polizei wurde davon unterrichtet, dass zwei Männer in einem schwarzen PKW Einwohner in der Eyrargata störten. Danach fielen die Schüsse.

Es besteht der Verdacht, dass sie in Folge eines Facebook-Kommentars fielen. Auf einer Kampagnenseite, die geschaffen wurde, um die Namen von Missbrauchstätern zu veröffentlichen, hatte eine Frau geschrieben, dass ihr Stiefvater sie sexuell missbraucht habe.

Sie hatte ihren Kommentar kurz darauf gelöscht und stattdessen geschrieben, dass auf ihr Haus geschossen worden und dass ihr Freund beinahe getroffen worden sei, berichtete das Fréttablaðið.

Die Polizei stoppte das Auto auf dem Hochlandpass Þrengsli und nahm die Insassen, drei Männer und eine Frau, in Gewahrsam. Ein Gewehr wurde konfisziert. Die Tatverdächtigen wurden verhört, die Frau und zwei Männer wurden danach wieder freigelassen.

In einer weiteren Nachricht heißt es, dass ein Mann um die siebzig am Sonntag Morgen von seinem 19-jährigen Enkel und einem weiteren Mann in seinem Haus in Skagaströnd in Nordisland misshandelt worden war.

Als Motiv wird eine Missbrauchsgeschichte innerhalb der engsten Familie vermutet.

Der Mann benachrichtigte die Polizei selber und meldete den Überfall. Er wurde mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma in das Krankenhaus von Akureyri eingeliefert.

Er ist bei Bewusstsein und stabil. Die beiden Täter, die den Tatort verlassen hatten, als Polizei und Ambulanz eintrafen, sind inzwischen festgenommen worden.

In den vergangenen Wochen ist in den isländischen Medien eine Vielzahl vom Missbrauchsfällen an die Öffentlichkeit gelangt, nachdem ein Pädophiler vor laufender Kamera ein Geständnis abgelegt hatte. Seitdem wurden der Polizei alte und neue Fälle von Kindesmissbrauch gemeldet.

Hier lesen Sie mehr darüber.

DT

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