Die Vielzahl der Touristen, die Látrabjarg, Europas höchstes Vogelkliff und den westlichsten Punkt des Kontinents, besuchten, ist in den vergangenen Jahren beträchtlich gestiegen. Inzwischen kann man die Folgen an einigen Stellen schon sehen, berichtet bb.is.
Látrabjarg. Foto: Páll Kjartansson.
Nach Zählungen der Isländischen Straßenadministration im vergangenen Sommer lag der tägliche Durchschnitt bei 141 Fahrzeugen, die sich zwischen dem 1. Juni und dem 30. September auf den Weg nach Látrabjarg in den Westfjorden gemacht haben. Das war eine Gesamtzahl von 12.700 Autos in vier Monaten.
Die Isländische Umweltbehörde schreibt auf ihrer Webseite daß der Anstieg an Besuchern inzwischen sichtbare Auswirkungen auf die Umwelt zeige. Die Behörde hat sich mit den Landeignern verständigt, diese werden nun über die Sommermonate verstärkt den Landstrich beobachten und korrigierend eingreifen, wo es nötig ist.
Freiwillige Helfer für die Behörde haben bereits damit begonnen, die Pfade zur Klippe dort zu befestigen, wo die Auswirkungen am stärksten sind und betonen, daß die Arbeiten die Umwelt so wenig wie möglich beeinträchtigen werden.
DT