Touristen im Sandsturm: „Wir dachten wir müssen sterben“ Skip to content

Touristen im Sandsturm: „Wir dachten wir müssen sterben“

Ein Touristenpaar aus Frankreich, dem es gelungen war, aus seinem Auto zu entkommen, als der Sturm am Sonntag auf der Ringstraße in Südisland die Autoscheibe zertrümmert hatte, sagte in den Medien, es habe um sein Leben gefürchtet, als es am Straßenrand Schutz gesucht hätte.

„Wir waren in der Nähe von Skaftafell, als der Wind auffrischte,“ erzählt Marie Storm, die seit letztem Freitag mit ihrem Partner in der Gegend unterwegs gewesen war, dem Fréttablaðið. Windböen hatten 30-40 Meter pro Sekunde erreicht.

Sie hätten sich entschieden, anzuhalten, als sie wegen des Sandsturms nichts mehr hatten sehen können. „Dann flog plötzlich ein Stein durch die Scheibe, die über uns explodierte.“

Sand fegte ins Innere des Autos, die beiden waren voller Splitter und verletzten sich an den Händen. „Wir haben nichts gesehen, während es Sand und Steine auf uns regnete. Wir konnten nicht mal die Augen öffnen.“

Die beiden riefen die Notrufnummer 112 an, die die Rettungseinheit Kári in Öræfi kontaktierte. Die Männer von Kári kamen eine halbe Stunde später in einem gepanzerten Fahrzeug und holten die beiden Touristen ab.

Das Warten sei unerträglich gewesen, sagt Marie. „Es war ein Alptraum. Wir waren im Schockzustand, wir dachten wir müssen sterben.“ Ihre Augen schmerzen immer noch und sie wollen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Es habe keine Zeichen gegeben, dass die Straße gesperrt worden war.

Das Lichtsignal auf den Warntafeln der Isländischen Straßenmeisterei hatte das isländische Wort „ófært“ („unpassierbar“) angezeigt. Die Straßenmeisterei will nun das Wort „closed“ benutzen, um die Aufmerksamkeit der ausländischen Touristen zu wecken.

Das Wetter hat sich inzwischen beruhigt.

Lesen Sie hier mehr über das Unwetter und die Folgen.

DT

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