Touristen auf Eisbergen in der Jökulsárlón Skip to content

Touristen auf Eisbergen in der Jökulsárlón

By Iceland Review

Das Rettungsteam des Hornafjörður hatte heute ausrücken müssen, nachdem in der Gletscherlagune Jökulsárlón zwischen 40 und 50 Menschen auf der Eisfläche und auf lose treibenden Eisschollen unterwegs gewesen waren. Die Lagune ist derzeit voller Eis, welches teilweise ans Ufer anstösst. Bei schönem Wetter hatten sich viele Seehunde auf den Eisbergen versammelt.

Die Touristen wurden von Augenzeugen vom Eis geholt, bevor die Retter eintrafen, berichtet RÚV. Dennoch wird die Lagune heute Nacht und möglicherweise in den kommenden Tagen von Mitgliedern des Rettungsteams und der Polizei bewacht.

“Die Leute machen sich keine Vorstellung davon, dass Flut und Wellen in der Lagune die Lage noch gefährlicher machen können. Das Eis kann ganz leicht wegbrechen.” erklärte Friðrik Jónas Friðriksson von der Rettungseinheit Hornafjörður.

Unter den Eisgängern befanden sich auch Kinder.

Ingólfur Bruun, ein Reiseleiter, der sich an der Lagune befand und die Rettungseinheit benachrichtigte, teilte im Gespräch mit RÚV seine Befürchtung, an der Gletscherlagune könne sich das gleiche ereignen wie an der Reynisfjara. Es sei nur eine Frage der Zeit, wann jemand zu Tode komme. Das Eis sei sehr emfindllich und die Leute seien so weit gelaufen, dass man sie nicht hätte warnen können. Hätte sich ein Unfall ereignet, hätte man nur wenig machen können.

Die Fotos im link stammen von ihm.

Am Abend wurde bekannt, dass der Pächter des Lagunencafés drei Warnschilder bestellt hat, die in den kommenden Tagen aufgebaut werden sollen.

Hier gibt es ein Video des lebensgefährlichen Eisganges.

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