Tourist muss sich wegen unfreiwilligen Totschlags verantworten Skip to content

Tourist muss sich wegen unfreiwilligen Totschlags verantworten

Die isländische Polizei hat im Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall im Öræfi am 26. Dezember 2015 ein Reiseverbot gegen einen ausländischen Touristen verhängt, berichtet RÚV. Der Unfall ereignete sich, als zwei Mietfahrzeuge auf einer einspurigen Brücke zusammenstiessen.

Dem Mann wird unfreiwilliger Totschlag und Verstoss gegen die Strassenverkehrsordnung zur Last gelegt. Zeugen berichten, er sei in hohem Tempo auf die Brücke zugefahren, wo sich bereits ein anderes Auto befand.

Es gibt Hinweise darauf, dass das Fahrzeug vor dem Unfall Höchstgeschwindigkeit hatte und viel schneller unterwegs war als das andere Auto. Die Ehefrau und die beiden Kinder des Verstorbenen waren zur Überwachung ins Krankenhaus geflogen worden.

Der Unfallfahrer sagt, er sei nicht rücksichtslos gefahren. Er sei noch nie zuvor in Eis und Schnee gefahren und kannte die einspurigen Brücken nicht. Er behauptet, er sei bei Anmietung des Fahrzeugs nicht über die isländischen Strassenverhältnisse aufgeklärt worden.

Das südisländische Bezirksgericht befand, dass eine genaue Kenntnis der Strassenverhältnisse nichts am Unfallhergang geändert hätte. Dem Unfallfahrer droht bei Verurteilung eine Gefängnisstrafe.

Das Reiseverbot gilt bis zum 1. März.

Der Unfallfahrer legte gegen die Entscheidung Berufung ein und bot eine Kaution von einer Mio. ISK (7000 EUR) an, doch war seine Berufung gestern vom Gericht abgewiesen worden.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter

Recommended Posts