Tourist missversteht GPS zum zweiten Mal Skip to content

Tourist missversteht GPS zum zweiten Mal

Ein Urlauber, der vorletzte Woche ziemlich berühmt wurde, nachdem er vom internationalen Flughafen in Keflavík in Richtung eines Hotels an der Einkaufsstraße Laugavegur in Reykjavík losfuhr, stattdessen aber, nach fünfstündiger Fahrt über eisglatte Straßen und Bergpässe, in Siglufjörður in Nord-Island ankam, wurde am Freitag erneut von seinem Navi genarrt, wie Vísir berichtet.
Manch einer mag gedacht haben, der Umweg vorvergangene Woche hätte des Reisenden Glauben an sein Navi ein wenig erschüttert, doch Technik istTechnik, und in diese vertrauen einige Menschen wohl ziemlich blind.

Als nämlich der mittlerweile fast weltbekannte 28-jährige Noel Santillan aus New Jersey beschloss, die Blaue Lagune zu besuchen, setzte er erneut sein ganzes Vertrauen in die Technik. Gegenüber Vísir erklärte er: „Ich wollte zu Blauen Lagune, vertraute auf das Navi, das mich zum falschen Ziel leitete. Ich landete vor einem Bürogebäude, ging in einen Konferenzraum, in dem gerade eine Sitzung stattfand, und zu meinem Erstaunen waren das die Mitarbeiter der Blauen Lagune. Als ich an die Tür klopfte, schauten sie mich erstaunt an: Was will dieser Mann hier? Ich sagte ihnen, dass ich unterwegs zur Blauen Lagune sei, und dann fragten sie mich, ob ich derjenige sei, der neulich bis ganz in den Norden gefahren sei. Ich bejahte, woraufhin sie alle lachten und mit mir ein Foto mit ihnen und mir darauf machen wollten.”

Gefragt von Vísir, ob er sich wieder einmal verfahren hätte, antwortete Noel: „Ja, aber diesmal war ganz allein das Navi schuld.“

Es stellte sich heraus, dass die Büros der Blauen Lagune näher an Grindavík liegen als die Blaue Lagune selbst. Ein Mitarbeiter meinte: „Er hat die Ausfahrt verpasst. Wahrscheinlich hat er die Landschaft betrachtet und war völlig abwesend. Es ist sehr gut ausgeschildert und kann eigentlich von niemandem übersehen werden.”

Noel wurde anschließend in die Blaue Lagune eingeladen, wo er es nach der Woche, in der er berühmt wurde, genoss zu entspannen. Den Rest des Freitags verbrachte er damit, Interviews zu geben und Fragen zu beantworten.

Er sagte gegenüber Vísir, er sei in Island erstaunlich gut aufgenommen worden, seit er bei einer Frau, die am Laugarvegur in Siglufjörður wohnte, klopfte, obwohl er den Laugavegur in Reykjavík suchte.

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