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Tote Heringe dienen als Viehfutter

By Iceland Review

Landwirte in Westisland haben damit begonnen, die an Land gespülten toten Heringe im Kolgrafafjörður einzusammeln, um sie an Tiere zu verfüttern. Inzwischen stützt auch der Meteorologe Einar Sveinbjörnsson die Theorie, dass die Fische nach einer plötzlichen Wasserabkühlung verendet seien.

herring_psHeringe. Themenfoto: Páll Stefánsson.

In seinem Wetterblog schreibt Einar, dass die Meerestemperatur im inneren Breiðafjörður, zu welchem der Kolgrafafjörður gehört, am 11. Dezember um den Gefrierpunkt gelegen habe.

Einar postete eine Karte, auf welcher zu erkennen ist, dass die Temperaturen in der Region viel niedriger liegen als anderswo in Island. Die plötzliche Kälte erklärt er sich durch den unablässigen Nordwind.

Die beiden Landwirte Skúli Skúlason und sein Sohn Guðmundur Margeir Skúlason aus Hallkelsstaðahlíð nutzten die Gelegenheit und fuhren mit einem Pferdeanhänger an den Strand, um Hering einzusammeln und zu pökeln.

Gegenüber mbl.is sagten sie, dass sie den Fisch an ihre Schafe verfüttern würden. In früheren Zeiten ist das eiweißreiche Futter in harten Wintern auch an Pferde verfüttert worden.

Bei einem Treffen zwischen Vertretern des Meeresforschungsinstitutes Hafró und des Industrieministeriums sind mögliche Gründe für den plötzlichen Fischtod sowie die Reinigung des Strandes diskutiert worden.

Hier lesen Sie mehr über die Geschichte.

DT

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