Top Gear-Team fährt auf heisse Lava in Island Skip to content

Top Gear-Team fährt auf heisse Lava in Island

Die Produzenten der britischen Motoraction TV-Serie Top Gear fuhren am Mittwoch einen umgebauten Jeep auf frische, brennendheisse Lava am Pass von Fimmvörduháls. Obwohl die Reifen heruntergekühlt worden waren, fing einer von ihnen Feuer.

Foto: Páll Stefánsson.

Dennoch ging alles gut und die Abenteurer kehrten in der Nacht gesund und munter vom Mýrdalsjökull zurück, berichtet mbl.is.

Der Vulkanologe Haraldur Sigurdsson reiste mit dem Team von Top Gear in das Eruptionsgebiet. Er sagte dass die Eruption dieselbe Stärke habe wie am Tag zuvor.

„Gestern [am Mittwoch] hatten wir tolles Wetter. Wir hatten das allerschlechteste und das allerbeste isländische Wetter,“ sagte er. Die Tour begann in einem Schneesturm vergangene Nacht, und sie hatten für die Gletscherüberquerung zehn Stunden gebraucht.

Nach Angaben des Vulkanologen hatte das Top Gear Team schlechtes Wetter gewollt und ihr Wunsch war in Erfüllung gegangen.

„Ich habe schon mit vielen TV-Teams gearbeitet, aber niemals mit Leuten, die vor Energie nur so strotzten wie diese Männer,“ erzählte Sigurdsson. „Obwohl da dieser verrückte Schneesturm war, hielten sie die ganze Zeit einen Jeep vor dem Auto, in welchem der Produzent John May und ich sassen. Und die ganze Zeit hatten sie ein Rückfenster offen, aus der eine riesige Kamera herausschaute. In dem Auto türmte sich der Schnee, aber sie hörten nicht auf zu fotografieren.“

Das Team wurde vom Bergungsteam Kópavogur begleitet, alle Sicherheitsbestimmungen wurden eingehalten, betonte Sigurdsson.

Für die Expedition wurden umgebaute Jeeps von Arctic Trucks benutzt. „Sie hatten ein Auto, mit dem die Briten mal zum Nordpol gefahren waren. Das hatten sie nun umgebaut, damit es man es an einem Vulkanausbruch fahren kann.“ erklärte der Vulkanologe.

Die Aussicht am Krater sei unglaublich gewesen. „Dort sieht man Blocklava, und die ist tagsüber einfach nur schwarz und braun. Aber bei Nacht sieht man, dass sie leuchtet, und voller leuchtender Löcher ist.“

Lesen Sie hier mehr zum Ausbruch.

Übersetzung: Dagmar Trodler.

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