Tölt-Finale mit Beigeschmack Skip to content

Tölt-Finale mit Beigeschmack

Die heutige Tölt-Entscheidung war in doppelter Hinsicht dramatisch. Nicht nur, weil der Preis heiß umkämpft war und entsprechend scharf geritten wurde, sondern auch, weil es diesmal ganz klar auf Kosten der Pferde ging. Und das ist nicht hinnehmbar.

In der Prüfung wird zunächst langsames Tempo geritten, dann Tempowechsel in den Kurven, als dritter Aufgabenteil starkes Tempo, jeweils auf beiden Händen. Nach einem bei allen Teilnehmern eher krampfigen langsamen Tölttempo und nicht unbedingt schönen Paraden in den Kurven wurden genau jene Dreyri frá Hjaltastöðum unter Sigurður Sigurðarson zum Verhängnis: das Pferd stürzte im Kurveneingang mit Reiter so heftig,daß es Mühe hatte, wieder aufzustehen. Der leitende Richter war sofort zur Stelle, doch Dreyri war offenbar nicht verletzt und verließ mit seinem Reiter zu Fuß die Bahn. Kommentator Siggi Sæm, dessen Moderation ansonsten ausgesprochen amüsant ausfiel, wiegelte ab, sowas könne ja mal passieren und es sei ja alles gut gegangen. Das Rennen ging weiter.
Árni Björn Pálsson setzte sich auf Stormur frá frá Herríðarhóli gegen die Konkurrenz durch. Dass das Pferd in den Schrittpausen ein Hinterbein nachzog, schien bei der Benotung keine Rolle zu spielen. Zügellahmheit ist in Island (noch) kein Thema. Ein Töltfinale mit Beigeschmack.

Hier sind die Ergebnisse.

1. Árni Björn Pálsson – Stormur frá Herríðarhóli 9,39 2. Sigurbjörn Bárðarson – Jarl frá Mið-Fossum 8,56 3. Leó Geir Arnarson – Krít frá Miðhjáleigu 8,22 4. Þórarinn Ragnarsson – Þytur frá Efsta-Dal II 8,00 5. Ísólfur Líndal Þórisson – Kristófer frá Hjaltastaðahvammi 7,50 6. Sigurður Sigurðarson – Dreyri frá Hjaltastöðum 0,00

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