Toilettenpläne nicht finanzierbar - Ministerin will Schulen öffnen Skip to content

Toilettenpläne nicht finanzierbar – Ministerin will Schulen öffnen

Bislang sind keine ausreichenden finanziellen Mittel für die Errichtung von provisorischen Toiletten an verschiedenen Rastplätzen entlang der Ringstrasse bereitgestellt worden, berichtet RÚV.

Die isländische Strassenverwaltung hatte Toiletten, wie sie bei Freiluftveranstaltungen genutzt werden, aufstellen wollen. Eine neue Studie des Ingenieurbüros Efla zeigte, dass solche Toiletten dringend notwendig sind.

Im vergangenen Jahr waren Meldungen von Touristen, die ihre Bedürfnisse in der freien Natur erledigten, in den Medien aufgetaucht, und an vielen Orten stolperte man über Toilettenpapier und mehr. Dahinter steckt jedoch der schlichte Mangel an Toiletten. Eflas Studie weist auf einen solchen Mangel an neun herausragenden touristischen Orten hin, darunter die Gletscherlagune Jökulsárlón und der Wasserfall Seljalandsfoss.

Die Strassen verwaltung würde gerne provisorische Toiletten aufstellen sowie Rastplätze schaffen, wo man Picknick halten und die Aussicht geniessen kann. Hreinn Haraldsson, der Chef der Strassenverwaltung, glaubt, solche Mobiltoiletten würden an 60 bis 90 Orten in Island dringend benötigt. “Bislang haben wir keine Antwort darauf erhalten, ob Interesse besteht, oder ob eine Finanzierung eines solchen Projektes angedacht ist.” sagte er.

Die Ministerin für Tourismus und Industrie, Ragnheiður Elín Árnadóttir, ist der Ansicht, man könne ja die vorhandenen Toiletten entlang der Ringstrasse besser nutzen, anstatt neue zu bauen.

Ragnheiður sagte RÚV: “Wir können vier Millionen Touristen besser empfangen als eineinhalb Millionen, wenn wir ordentlich organisiert sind. Und darum geht es in unserer Arbeit, Dinge auf eine Art erledigen, dass wir nicht ständig nur reagieren, sondern Gemeindezentren, Schulen und andere Gebäude nutzen, die im Sommer oft geschlossen sind. Ein Teil der Arbeit besteht darin, zu schauen, wo wir solche Möglichkeiten haben, die während der Hauptsaison geöffnet werden könnten. In Zusammenarbeit mit der Tourismusindustrie könnten wir die Leute dann darauf hinweisen.”

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