Toiletten-Geschichten Skip to content

Toiletten-Geschichten

In diesem Sommer nehmen die Schreckensgeschichten zu den Themen „wildes Campen“ und „Verrichten der Notdurft in der Natur“ überhand. Jetzt wollte es ein Urlauber aus dem Ausland wohl besser machen – und richtete damit einigen Schaden an.

West-Island: Ein Radfahrer, der seinen Stuhlgang in einem Lavafeld in West-Island verrichtet hatte, verbrannte das verwendete Toilettenpapier, damit der Wind es nicht wegtrüge. Er dachte wohl, dies sei besser, als das dreckige und stinkende Papier in freier Wildbahn zurückzulassen oder ganz einfach eine richtige Toilette zu suchen.

Allerdings gerieten die Dinge außer Kontrolle, als das Feuer auf das trockene Moos des Lavafelds nahe Bifröst im Norðurárdalur übergriff.

Mbl.is berichtet, zunächst habe der Mann sein gesamtes Mineralwasser über dem Feuer ausgegossen, erst als das nichts nutzte, gab er sich geschlagen und rief die Feuerwehr zum peinlichen Schauplatz.

Tipp der West-Isländischen Polizei: Vorsicht mit Feuer, die Vegetation ist derzeit besonders trocken.

Südost-Island: Bei der Gletscherlagune Jökusárlón ist vielen vieles egal, beispielsweise, dass es dort kostenlose Toiletten gibt. Diese sind täglich zwar nur von neun bis 19 Uhr geöffnet, was aber kein Problem darstellen sollte, da Camping oder Übernachten in der Gegend dort nicht erlaubt sind.

Tut es aber doch, denn viele Urlauber halten sich nicht an solche Regeln – Meist sind es mindestens drei oder vier Zelte plus einige Wohnmobile, die jede Nacht bei der Gletscherlagune aufgestellt werden.

Tipp: Man darf ausschließlich auf ausgewiesenen Campingplätzen übernachten und sollte sich daran halten.

Þingvellir: Im Areal Hakið im Nationalpark Þingvellir werden Toilettengebühren nicht mehr erhoben, sobald im Spätsommer oder Herbst Parkgebühren eingefordert werden.

Bislang betrug der Preis für einen Toilettengang ISK 200 (EUR 1,35).

Þingvellir-Ausschuss-Leiterin und Umweltministerin Sigrún Magnúsdóttir sagte gegenüber Vísir, die Toilettengebühren hätten nicht gehalten, was sie anfangs verprochen hätten: Einige Benutzer hätten versucht, ohne Bezahlung zu verschwinden, zudem seien die Kassenautomaten langsam. „Es gibt Leute, die Þingvellir gar nicht gesehen haben, weil sie die ganze Zeit in der Schlage standen, um zur Toilette zu gehen.“

Außerdem habe die Zahl derer, die draußen – sogar an die Außenwände der Klohäuschen – pinkelten, zugenommen.

Tipp der Umweltministerin: In anderen Teilen des Nationalparks gibt und gab es kostenlose Toiletten.

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter