Tiefdruckgebiet und Hochwasser bringen extreme Wellen Skip to content
Photo: Magnús Jóhannsson.

Tiefdruckgebiet und Hochwasser bringen extreme Wellen

Das Tiefdruckgebiet, das sich heute Morgen von Südwesten her über das Land schiebt, bringt nicht nur Sturm und Regen mit, sondern sorgt auch für einen ungewöhnlich hohen Wellengang, berichtet RÚV.

Auch wenn sich der Wind nach dem Mittag wieder etwas legt, doch hatte die Küstenwache bereits gestern vor ungewöhnlichem Meereshochwasser gewarnt. Die Mittagsflut in Reykjavík betrug heute morgen 4,5 Meter statt 4 Meter wie gewöhlich bei durchschnittlichem Hochwasser, berichtet RÚV.

Im Westen des Landes können die Wellen 8 bis 10 Meter hoch werden, weiter draussen auf dem Meer gegen Ende der Woche sogar bis zu 14 Meter.

Damit sind vor allem die Seeleute auf dem offenen Meer gefährdet. Die Küstenwache fordert alle Schiffsführer auf, die Wellenvorhersage mitzuverfolgen, wo immer es möglich ist.

Auch beliebte Strände wie die Reynisfjara und Djúpalónssandur sind unter diesen Umständen gefährlicher als an normalen Tagen, und man sollte dem Meer fernbleiben.

Der Wetterdienst rechnet mit einem weiteren Tiefdruckgebiet für morgen, es kommt mit Wind oder Sturm mit Regen aus dem südlicher Richtung und trifft den Süden und Westen des Landes.

Die Strassen in Island sind überall schnee- und eisfrei. Regenwasser und auftauender Boden führen jedoch dazu, dass Schotterpisten und Feldwege tief und matschig sind, man kann sich dort also schnell festfahren.

 

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