Tempel der Seherin in Nordisland eröffnet Skip to content

Tempel der Seherin in Nordisland eröffnet

By Iceland Review

Ein neues Museum mit dem Namen Spákonuhof, oder „Tempel der Seherin“ eröffnete vergangene Woche im nordwestisländischen Skagaströnd. Die Ausstellung widmet sich der Siedlerin Thórdís spákona (die Seherin), die in einigen Isländersagas erwähnt wird.

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Das Museum. Fotos: Facebook.

Thórdís ist den meisten wohl eher bekannt als Ziehmutter von Thorvaldur vídförli (der Weitgereiste), Islands erster Missionar, berichtet das Morgunbladid.

Neben der Ausstellung hält das Museum vier Hütten bereit, wo Besucher mit verschiedenen Methoden in ihre Zukunft schauen können.

In der ersten Bude können sie das mit Karten tun, in der zweiten mit Tassen, in der dritten Bude mit Runen und in der vierten wird aus der Handfläche gelesen. Auch Filme und Präsentationen können im Museum gezeigt werden.

Die Idee für diesen der Thórdís gewidmeten Tempel hatten die beiden Freundinnen Dagný Sigmarsdóttir und Sigrún Lárusdóttir im Jahr 2007.

Im Mai 2010 wurde dafür das Gebäude Tunnan (das Fass) aus dem Besitz der Stadt Skagaströnd zur Verfügung gestellt. Die beiden Designer Ernst und Ágústa Backmann waren gewonnen worden, um eine lebensgrosse Silikonfigur der Seherin anzufertigen.

Nachdem der Ort des Museums nun feststand, begannen die Designer mit der Arbeit an der Austellung. Unterstützt wurden sie durch den Bühnendesigner und visual artist Sigurjón Jóhannsson.

Das Museum ist ausser Montags täglich von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

DT

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