T2 kommt dem isländischen Reiten entgegen Skip to content

T2 kommt dem isländischen Reiten entgegen

Einar Öder Magnússon, vormaliger Teamchef der isländischen Nationalmannschaft, meint im Interview mit eidfaxi.is, die in früheren Jahren oft verlachte Töltprüfung T2 (Tölt am losen Zügel) sei eigentlich eine Prüfung, die den Isländern und ihrer Reitweise entgegenkommt. Man würde sie jetzt erst richtig verstehen, weil es darum gehe, das Pferd sich selbst tragen zu lassen. Dazu müsse es elastisch und weich sein.

In Deutschland wird die Prüfung gerne als “Hausfrauentölt” abqualifiziert, in Island wird sie “Wäscheleinentölt” genannt, weil das Pferd wie von selber an der durchhängenden Leine läuft.

kopie_von_camilla
Tölt in Selbsthaltung. Camilla Hed auf Thor fran Järsta. Foto: Henk Peterse

Einar meint jedoch, es sei alles andere als einfach, eine ganze Runde auf dem Pferd zu sitzen und es sich selbst tragen zu lassen.

Auch Teamchef Haflidi Halldórsson sagte, das negative Denken über die T2 von vor zehn Jahren sei vorbei, stattdessen dominiere professionelles der T2 Reiten die Ovalbahn.

Es sei eine echte Leistung für ein Pferd, über die lange Strecke im gleichen Takt, mit der gleichen Aufrichtung und Vorhandaktion ohne jede Zügeleinwirkung zu laufen.

DT

Sign up for our weekly newsletter

Get news from Iceland, photos, and in-depth stories delivered to your inbox every week!

* indicates required

Subscribe to Iceland Review

In-depth stories and high-quality photography showcasing life in Iceland!

Share article

Facebook
Twitter