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Sturm wütete über Island

Ein heftiger Sturm hat zum Ende der vergangenen Woche über Island gewütet. Mit Windgeschwindigkeiten von zT. 120 km/h war der Sturm über die Hauptstadt gejagt und hatte Dachplatten und ungesicherte Gegenstände durch die Luft gewirbelt.

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storm_rvk_november_2_3_ps

storm_rvk_november_2_4_psReykjavík Zentrum am Freitag. Fotos: Páll Stefánsson.

Die Rettungsteams aus dem gesamten Süden hatten alle Hände voll zu tun, minütlich gingen Hilferufe ein, und das öffentliche Leben kam zum Erliegen. In manchen Stadtteilen war es unmöglich, zu Fuss voranzukommen, wie dieses Video zeigt.

Zwischen den Hochhäusern waren die Sturmböen lebensgefährlich.

Blitzeis in der Nacht zum Samstag hatte die Lage insgesamt noch schwieriger gestaltet. Bis zum späten Samstagabend waren 39 Menschen mit Knochenbrüchen und kleineren Verletzungen in die Notaufnahme des Landspítali eingeliefert worden.

Die Chefin der Notaufnahme, Ragna Gústafsdóttir, bemerkte, dass die Mehrzahl der Verletzten Menschen seien, die unter normalen Umständen körperlich stark genug seien, sich gegen Wind durchzusetzen. „Es ist extrem gefährlich, in diesem Sturm nach draußen zu gehen,“ schlussfolgerte sie.

Dessen Kapazität von 670 Betten war am Freitag erschöpft, schreibt mbl.is.

Die Polizei hatte warnen müssen, die Uferpromenade Sæbraut zu befahren, weil Wellen über den Damm schlugen und die Straße teilweise unter Wasser setzten. Jeglicher unnötige Gang solle unterlassen werden.

Bürgermeister Jón Gnarr schickte seine Bürger per Facebook-Aufruf nach Hause. Der nationale wie internationale Flugverkehr wurde ausgesetzt.

In Vík im Südosten der Insel war das Wetter Anwohnern zufolge so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr gewesen. Stromausfälle erschwerten die Lage überall.

Im Osten und Norden gingen Schneestürme über das Land, Straßen mussten gesperrt werden, die Durchfahrt in den Norden war am Hochlandpass von Holtavörðuheiði zuende.

Am Freitag zeigte die Straßenzustandskarte von vegagerdin.is 90% der Insel als unpassierbar (rot) an. Heute, zwei Tage nach dem Unwetter, sind die meisten Wege bis auf das Binnenland befahrbar.

Hier gibt es Bilder und Eindrücke vom Sturm.

Das aktuelle Wettergeschehen finden Sie hier. Die Straßenzustandskarte, sowie Webcams für als gefährlich geltende Straßen finden Sie hier.

DT

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