Studie: erhöhtes Krebsrisiko in Geothermalregionen Skip to content

Studie: erhöhtes Krebsrisiko in Geothermalregionen

Das Leben in Geothermalregionen mit besonders hohen Temperaturen ist einer aktuellen Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Islands zufolge mit einem höheren Risiko für Krebserkrankung verbunden. Die Studie wurde zu Beginn des Monats auf der Webseite des Magazins für Umweltgesundheit vorgestellt.

geothermal-borehole-sw_psThemenfoto: Páll Stefánsson.

Danach sind die Einwohner von Geothermalregionen den Emissionen von vor allem Schwefelwasserstoff und Radon ausgesetzt, heißt es in dem Artikel.

Die Autoren der Studie, Aðalbjörg Kristbjörnsdóttir, Doktorandin für Bevölkerungsgesundheit und Vilhjálmur Rafnsson, M.D., verglichen die Bevölkerungen einer Hochtemperaturregion mit der eine normalen Region ohne Geothermalaktivität.

Dabei benutzten sie Daten aus der Volkszählung von 1981 und ermittelten, dass das Risiko für Krebserkrankung in der Hochtemperaturregion höher ist.

Die Folgeanalyse von 1981 bis 2010 basierte auf Personendaten aus nationalen Krebserkrankungs- und Sterberegistern.

Aðalbjörg und Vilhjálmur betonen in ihrer Arbeit, dass weitaus mehr Information über chemische und physikalische Belastungen vonnöten seien, um endgültige Schlüsse ziehen zu können.

Im Bezug auf das signifikant höhere Risiko für Brustkrebs und Basalzellkarzinome der Haut, sowie ein mögliches Risiko anderer strahlungssensitiver Karzinome fordern die Autoren Emissionsmessungen von Gasen und heißem Wasser.

DT

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