Straßenbau geht weiter – Demonstranten wieder entfernt Skip to content

Straßenbau geht weiter – Demonstranten wieder entfernt

Die Proteste gegen den Bau einer neuen Straße, die Garðabær und Álftanes in der Hauptstadtregion miteinander verbinden soll und die durch das Lavafeld Gálgahraun verläuft, gingen gestern Morgen unvermindert weiter.

galgahraun05_psProtest am Gálgahraun. Themenfoto: Páll Stefánsson/Iceland Review.

„Es sind schon etwa 25 Leute hier, und auch die Planierraupe ist unterwegs“, sagte Umweltaktivist Þorsteinn Magnússon in den Morgenstunden gegenüber visir.is. „Die Polizei ist auch da; sie hat einen Streifenwagen in der Nähe geparkt.“

Þorsteinn kam um 7:15 Uhr, um das Lavafeld zu verteidigen. Eine Demo vor dem Innenministerium war für 12:30 Uhr angekündigt. „Wir bitten alle zu kommen, um der Natur zu helfen“, erklärte Þorsteinn.

Laut ruv.is legten sich die Demonstranten vor die Baufahrzeuge, als die Arbeit aufgenommen wurde, wurden aber weggetragen.

Die Demonstranten wurden vom Geschehen abgeriegelt und beobachteten die Arbeiten gemeinsam hinter einem Bauzaun.

Zu den Demonstranten zählen Mitglieder der Gruppe Hraunavinir (dt.: Lavafreunde).

Bereits vorgestern wurden 25 friedlich Demonstrierende von der Polizei festgenommen, darunter Umweltschützer und Journalist Ómar Ragnarsson. Den Festgenommenen droht nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt.

„Ich bestehe auf meinem Recht und beuge mich der Gewalt“, wird Ómar auf dv.is zitiert. Er folgert: „Das ist ein schwarzer Tag für die Rechtsprechung Islands.“

Eine Klage gegen den Straßenneubau durch die Gálgahraun in Garðabær ist gerichtlich noch nicht entschieden.

Verwandt:

20.09.2013 | Lavafreunde und Bauunternehmer einigen sich

gab

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