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Stehen apokalyptische Vulkanausbrüche bevor?

By Iceland Review

Nachdem der Weltuntergang, den die Mayas vorhersagten, ausfiel, muss die Menschheit nun ein neues Objekt der Angst finden, wie The New York Times berichtet.

eyjafjallajokull-black02_psEyjafjallajökull während des Ausbruchs in 2010. Foto: Páll Stefánsson.

Wenn es nach den Fernsehprogrammen Doomsday Volcanoes (dt.: Weltuntergangs-Vulkane) und Life on Fire (dt.: Leben auf dem Feuer), die der Sender PBS gerade ausgestrahlt hat, geht, könnte Island mit seinen vielen Vulkanen die Apokalypse bringen.

Der Ausbruch im Eyjafjallajökull 2010, der tagelang den Flugverkehr lahmlegte, war ein relativ unbedeutendes vulkanisches Ereignis, wie es in Life on Fire heißt.

„In geologischer Hinsicht ist Island sehr jung“, sagt der Erzähler Jeremy Irons darin. „Es ist noch immer im Entstehen begriffen. Nur, wenn ein Ausbruch Folgen für die ganze Welt hat, lernt der Rest von uns etwas, was Isländer genau wissen: Diese Vulkane sind noch nicht fertig.“

Hazel Rymer, eine der Vulkanologen, die in Life on Fire interviewt werden, erklärt, Ausbrüche seien nur schwer vorherzusagen.

„Um zu verstehen, wie ein Vulkan tickt, muss man möglichst lang andauernde Messungen machen“, sagt sie. „Ein Menschenlaben ist nichts, verglichen mit der Lebensdauer eines Vulkans.“

Die Geschichte ist bereits untersucht. Beim katastrophalen Laki-Ausbruch im Jahr 1783 kamen mehr als 20 Prozent der isländischen Bevölkerung ums Leben. Er führte weltweit zu Wetterstörungen, die möglicherweise verantwortlich für den Tod von mindestens einer Million Menschen seien.

In Doomsday Volcanoes wird die aschebedeckte Landschaft, die der Laki-Ausbruch kreiert haben soll, als „ein Blick auf Armageddon“ beschrieben.

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