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Schwertwale wechseln ihre Frequenzen

By Iceland Review

Die grossen Schwertwale, auch Orcas oder Killerwale genannt, haben wegen des geräuschvollen Schiffsverkehrs die Frequenzen ihrer akustischen Kommunikation gewechselt, berichtete Ruv.is.

Wale vor der isländischen Küste. Copyright: Icelandic Photo Agency.

Das fanden Wissenschaftler heraus,die das Verhalten der Orcas an der Küste der Westmänner Inseln untersuchen. Die Forschungen werden von der Universität Island und Universitäten in Schottland und Japan gemeinsam durchgeführt.

Letztes Jahr haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass die Wale Laute bis zu 40 Kilohertz erzeugen können. Das menschliche Ohr kann nur Geräusche bis zu 20 Kilohertz wahrnehmen. Eines der Forschungsziele ist es herauszufinden, bis zu welchen Entfernungen Orcas kommunizieren können.

Der vom Menschen erzeugte Unterwasserlärm desorientiert die Meeressäuger. Insbesondere sind das die Sonare, die für militärische Zwecke und bei der Suche nach Erdöl eingesetzt werden. Wie das Echolot sendet ein Sonare Schallsignale aus und misst über das empfangene Echo Entfernung und Lage von Objekten.

Zu den Walarten, die diesen Geräuschen hilflos ausgesetzt sind, gehören die Schnabelwale. Der Einsatz von militärischem Sonar führt immer wieder zu Massenstrandungen dieser Tiere. Neueste Forschungen untermauern die These, dass die Tiere vom extrem lauten Geräusch der Sonare erschreckt zu schnell auftauchen und an den Folgen der Taucherkrankheit (Dekompressionskrankeit) sterben.

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