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Schraube locker verhindert Knöllchen

By Iceland Review

Die isländische Polizei hat oft Probleme, Knöllchen bei Temposündern einzufordern, berichtet RÚV. Der Grund: Autobesitzer schrauben oft ihr vorderes Nummernschild ab, um die Strafen zu vermeiden. Wenn die Autonummer nicht von der Kamera erfasst wird, kann kein Knöllchen zugestellt werden.

Auch Touristen sind schwer aufzufinden, wenn die Informationen über ihr Herkunftsland unzureichend sind. Lediglich 45 Prozent der Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen können eingetrieben werden. Die ins Ausland versendeten Zahlungsaufforderungen gehen oft genug verloren oder werden nicht bezahlt.

Guðrún Hauksdóttir von der Polizeibteilung in Stykkishólmur, wo Schnappschüsse von Temposündern ausgewertet werden, scherzte „Wir haben gerade erst darüber gesprochen, wieviele Schrauben bei den vorderen Nummernschildern wohl locker sind.“ Und dann im Ernst: „Wenn das Auto kein Nummernschild vorne hat, können wir nichts machen.“

Das isländische Gesetz fordert, dass ein Fahrzeug vorne wie hinten ein Nummernschild trägt. Doch oft genug haben Polizeisuperintendent Jónas Vilhelmsson Jensen zufolge vor allem die Mietwagen oft kein vorderes Nummernschild. „Wir bekommen dann von den Automietern die Entschuldigung, dass die Autovermietungen ihnen gesagt hätten, das wär egal. Ich würde das eher mal nicht glauben.“

Die Strafe für das Fahren ohne gültiges vorderes Nummernschild beträgt in Island 10.000 ISK.

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