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Schlechtes Wetter beim Vulkan

Die Polizei von Hvolsvöllur hat eine Mitteilung herausgegeben, die besagt, derzeit herrsche nicht das passende Wetter für eine Fahrt in die Nähe des Vulkanausbruchs am Gebirgspass Fimmvörduháls in Süd-Island. Es ist stürmisch und die Kühlleistung des Windes beträgt -28°C.

Der Lavastrom in Hrunagil. Foto: Bjarni Brynjólfsson.

Im Moment ist niemand auf der Passstrasse, die Rettungskräfte begleiteten die letzten Menschen um etwa drei Uhr heute Nacht herunter, wie mbl.is berichtet.

Der Vulkan schien vergangene Nacht nicht so aktiv zu sein wie gestern und in der Nacht zum Sonntag, so eine Information der Zivilschutz-Behörde.

Der Vulkanologe Haraldur Sigurdsson wies gestern in seinem Blog darauf hin, die seismische Aktivität bei Godabunga, östlich des Ausbruchs am Fimmvörduháls, habe sich in den beiden zurückliegenden Tagen beruhigt. Er glaubt, dies könne darauf hinweisen, dass der Ausbruch seinen Höhepunkt überschritten habe.

Gestern sind weniger Menschen in die Gegend gereist als am Samstag. Einige waren unzureichend gekleidet – eine Person in Jeans und Lederjacke musste vom Fimmvörduháls gerettet und wegen Unterkühlung ärztlich behandelt werden.

Wissenschaftler flogen gestern mit einem Hubschrauber der Küstenwache über das Ausbruchsgebiet, um Eruptions-Tätigkeit und Lavafluss zu beobachten.

Es gibt inzwischen weniger Lavaausstösse, doch der Lavastrom ist gleichbleibend, fliesst in die Schluchten Hvannárgil und Hrunagil ab.

Neue Lava fliesst nun über ältere und deshalb in schnellerem Tempo. Wissenschaftler vermuten, dass der Lavastrom in wenigen Tagen die Ufer des Flusses Krossá erreicht haben wird.

Es besteht die Gefahr, dass sich giftige Dämpfe in Senken und Mulden sammeln, was unbedingt berücksichtigt werden muss, wenn man in eine der beiden Schluchten kommt. Gefahr droht durch Dampfexplosionen, wenn der Lavastrom auf Eis oder Schnee auftrifft.

Der Sturm soll im Laufe des Tages abflauen.

Lesen Sie hier mehr zum Ausbruch.

Übersetzung: Gabriele Schneider.

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