Schlammgräber legen verschüttete Höhle frei Skip to content

Schlammgräber legen verschüttete Höhle frei

Zwei Spassvögel aus dem Borgarfjörður eyrstri in Ostisland haben sich das Pfingstwochenende auf ganz besondere Weise vertrieben: sie gruben eine Höhle aus, die vor 20 Jahren durch eine Schlammlawine verschüttet worden war, wie RÚV berichtet.

Bewaffnet mit Schaufeln und einem aufgeschnittenen 30 Liter Plastikkanister machten die beiden sich ans Werk, ohne zu wissen, ob die Höhle unter dem Schlamm nicht vollkommen eingestürzt oder mit Schlamm angefüllt war, und wieviele Monate sie graben würden. Der Schlamm wurde in den Kanister gefüllt und am Seil hochgezogen, viele Stunden lang.

Hlýnur Sveinsson, einer der beiden Schlammgräber, schätzt dass sie auf diese Weise um die vier Tonnen Schlamm an die Erdoberfläche befördert haben.

Am Ende des zehn Meter langen in die Tiefe führenden Schlauchs wartete die Belohnung, die sieben Meter breite und drei Meter hohe Höhle selbst war nämlich unversehrt, und Hlýnur und sein Mitgräber Bergvin Snær Andrésson fanden sogar einen kleinen Altar mit Kerze und Bierdose, die jemand vor 20 Jahren dort zurückgelassen hatte.

Die Höhle bleibt selbstverständlich geschlossen, das Video im link lässt den Grund schon vermuten.

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