Reynisfjara: die Leute hören einfach nicht Skip to content

Reynisfjara: die Leute hören einfach nicht

Am vergangenen Montag hätte sich am Strand von Reynisfjara in der Nähe von Vík í Mýrdal um ein Haar ein tödlicher Unfall ereignet, als eine ausländische Touristin fast von den Wellen ins Meer gerissen wurde, berichtet VÍSIR.

Die Brandung an der Reynisfjara kann um diese Jahreszeit lebensgefährlich und vollkommen unberechenbar sein.

Der in der Tourismusbranche arbeitetende Kristján Guðmundsson nahm die Fotos mit Zoom auf, er war zu weit weg um der Frau zur Hilfe zu kommen. Eine in der Nähe stehende Reiseleiterin konnte die Frau aus dem Wasser ziehen, als die Wellen sich zurückzogen.

Im link von visir.is sind weiter unten all die Nachrichten von Unfällen an der Reynisfjara aufgeführt, der Strandabschnitt forderte bereits Todesopfer. Im Jahr 2007 ertrank eine Frau aus den USA, als die Wellen sie mitrissen, ein Jahr zuvor war ein deutsches Ehepaar ins Meer gerissen worden. Im selben Jahr brachten Touristen sich in höchste Gefahr, als sie einem angeschwemmten Wal zu Hilfe kommen wollten.

“An dem Tag gab es heftige Wellen, aber die Leute hören einfach nicht. Wir versuchen unser Bestes, die Busfahrer, Reiseleiter und andere, aber die Leute hören einfach nicht. Wenn die Wellen so stark sind, dann ist das einfach supergefährlich.” kommentierte Augenzeuge Kristján den Vorfall.

Der Strandabschnitt ist nicht nur im Winter gefährlich, auch in den Sommermonaten spülen die teilweise heftigen Wellen bis an die Höhle – hält man sich dort auf, ist einem der Weg abgeschnitten, bevor man die Flucht antreten kann. Die Brandung des Nordatlantik geht in Island weitaus stärker an Land als an den Küsten des Kontinents.

Reynisfjara beach.

HIer sieht man, wie die Touristin völlig unerwartet von den Wellen eingeholt wird, und wie weit sie vom Wasser entfernt steht.

Reynisfjara beach.

Zu spät zum Davonlaufen.

Reynisfjara beach.

Die Frau stürzt und hat Glück, dass sie nicht mitgerissen wird. Wenige Augenblicke später kann eine Reiseleiterin zur Hilfe eilen und sie aus dem Wasser ziehen.

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