Reykjavíks Bürgermeister schlägt Hasch-Gewerbe vor Skip to content

Reykjavíks Bürgermeister schlägt Hasch-Gewerbe vor

Jón Gnarr, der Bürgermeister von Reykjavík, ist immer für eine Überraschung gut. Auf einer Sitzung des Stadtrates letzte Woche kam von ihm als Diskussionsbeitrag zur Arbeitsplatzpolitik ein ungewöhnlicher Vorschlag, um aus Reykjavík eine kreative Stadt zu machen.

rvkcitycenter-summer_pkReykjavík. Themenfoto: Páll Kjartansson/Iceland Review.

Nach dem Vorbild der amerikanischen Partnerstadt Denver könne er sich vorstellen, dass man sogenannte Hasch-Orte in Reykjavík legalisiere, berichtet Morgunblaðið.

Das schaffe für allerlei Berufszweige Arbeitsplätze, unter anderem für Gärtner, Pharmazeuten und Handwerker. Marta Guðjónsdóttir, die Vorsitzende der Unabhängigkeitspartei im Stadtrat, nannte diese Idee verantwortungslos.

„Es ist nicht Aufgabe des Bürgermeister, Rauschgift zu legalisieren. Wenn überhaupt, kann das nur durch das Althingi geschehen,“ sagte die Politikerin. Der Bürgermeister sei seinen Bürgern nun eine Antwort schuldig.

Dagur B. Eggertsson, der mit Jón Gnarr im Stadtrat arbeitet, hat erklärt, der Bürgermeister habe die Hasch-Orte nur als kreatives Beispiel erwähnt, fände sie aber keine gute Idee für Reykjavík.

DT

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