Respekt fürs Pferd Skip to content

Respekt fürs Pferd

Er war mit Nachdenklichkeit nach Berlin gereist. Hatte die Worte seines alten Reitlehrers Reynir Adalsteinsson im Ohr, daß der Reiter seinem Pferd stets Respekt erweisen müsse.

Magnús Skúlason wirkt gelöst an diesem Morgen, wenige Stunden vor seinem Finale in der Fünfgangprüfung. “Ich mache einfach weiter wie bisher.” sagt er.

Er habe sich im Winter das Ziel gesetzt, diese Prüfung zu gewinnen und eine “perfect show” zu zeigen. Sein Pferd Hraunar frá Efri-Raudalaek sei bereit und fit. Die vorbereitenden Turniere seien alle prima gelaufen – der Mann hat keine Sorge.

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Magnús Skúlason auf Hraunar frá Efri-Raudalaek. Foto: Henk Peterse

Wie ist das denn mit dem Respekt hier? Kann das Pferd an diesem Ort des menschlichen Ehrgeizes wirklich respektiert werden?

“Ich kann mein Pferd immer respektieren, indem ich bei ihm bin, in jedem Moment, indem ich eine Verbindung mit ihm habe und ihm keinen Grund für Missverständnisse gebe” sagt Magnús. Darauf lege er besonders viel Wert. Das Pferd soll sein Bestes geben können – immer mit ihm zusammen.

Und Reynir?

“Er ist hier, bei uns,” lächelt Magnús. “Ich glaube, er hat Spaß daran, uns zuzuschauen und schöne Ritte zu sehen.”

Die gebe es durch aus, vor allem bei den jungen Reitern habe er viel Schönes gesehen.

DT

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