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Report zum Kaufmannswochenende

Vier sexuelle Übergriffe wurden am vergangenen Kaufmannswochenende im Grossraum Reykjavík zu Protokoll gegeben, berichtet RÚV. In drei der Fälle kam es zu einer Anzeige. Vier Verdächtige wurden festgenommen, einer von ihnen bleibt bis Freitag in Untersuchungshaft.

Auf dem Volksfest Þjóðhátíð auf den Westmännerinseln, welches in diesem Jahr 15.000 Besucher anzog, wurde eine Vergewaltigung polizeilich gemeldet. Die dortige Polizei gab an, dass sich Opfer und Täter gekannt hätten und dass das Opfer angemessen betreut würde. Der Täter wurde kurz nach der Tat festgenommen, die Ermittlungen kommen voran.

Vor dem Wochenende hatte die Polizeichefin der Westmännerinseln bekanntgegeben, dass keine Informationen über Vergewaltigungen an die Presse herausgegeben werden würden, bevor sie nicht untersucht seien. In der Folge hatten mehrere Bands angedroht, ihre Teilnahme abzusagen. Im letzten Moment war ein Kompromiss vereinbart worden, die Festivalorganisatoren hatten eine Erklärung zu Sicherheitsmassnahmen veröffentlicht, an der Medienpolitik als solcher änderte sich jedoch nichts.

Vísir berichtete am Montag, dass beim Festival mindestens zwei Vergewaltigungen gemeldet worden seien, dies wurde von der Polizei jedoch nicht bestätigt. Angeblich wurden 13 Übergriffe bei der Þjóðhátíð gemeldet, einer davon betraf häusliche Gewalt, zwei Übergriffe waren schwerwiegend. Auch zahlreiche Drogendelikte wurden gemeldet.

Die Polizei in Südisland hatte alle Hände voll zu tun, vor allem musste sie sich um alkoholisierte Campinggäste in Flúðir kümmern. Dort hatten sich Tausende unter freiem Himmel zum Zelten und Feiern versammelt. Der Campingplatz entlang der Ausfallstrasse nach Reykholt glich am Montag einem Schlachtfeld, Müll und zurückgelassene Campingartikel lagen überall herum. Drei Personen landeten im Gefängnis in Selfoss, die Polizei begründete die Festnahmen mit Trunkenheit und der Unfähigkeit zu kommunizieren.

Zwei Autofahrer wurden wegen Trunkeinheit am Steuer angehalten. In einer Radiosendung auf Rás 2 wurden Heimkehrer immer wieder gebeten, nicht übermüdet oder alkoholisiert Auto zu fahren. Die Polizei testete am Fährhafen Landeyjar auch auf Anfrage den Alkoholgehalt im Blut.

Im Norden und Osten der Insel war offenbar weniger feuchtfröhlich gefeiert worden als im Süden. Für Akureyri und Neskaupstaðir war es sogar das ruhigste Kaufmannswochenende seit Menschengedenken, sowohl was die Windgeschwindigkeit als auch das manschliche Betragen angeht.

In den Westfjorden gab es einige Prügeleien, eine davon endete damit dass ein Beteiligter im Gefängnis landete.

Aus Akureyri, Selfoss, Neskaupstaðir und Ísafjörður wurden keine Vergewaltigungen gemeldet.

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