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Reiten ist Medizin

Die elfjährige Kristrún Bender aus Mosfellbær ist die vielleicht ungewöhnlichste Teilnehmerin des diesjährigen Landsmót Hestamanna.

Das Mädchen erkrankte im vergangenen Oktober an Lymphdrüsenkrebs und überlebte am Heiligen Abend des letzten Jahres eine Blutvergiftung nur mit knapper Not. Von Januar bis Februar saß sie im Rollstuhl, wurde mit Chemotherapeutika behandelt und konnte erst im März ganz langsam beginnen, ihr Pferd Áfangi, welches sie im vergangenen Herbst geschenkt bekommen hatte, zu trainieren, soweit ihren eigenen Kräften es erlaubten.

Trainerin und Vorbesitzerin Anna Bára Ólafsdóttir sagt, das Pferd sei recht schwierig gewesen, aber mit Kristrún habe es nie Probleme gegeben, das Pferd scheine die körperliche Schwäche des Mädchens zu spüren und sei besonders vorsichtig mit ihm.

Kristrún betreibt die Reiterei mit Hingabe. Sie arbeitet auch schon im Reitunterricht mit und hilft anderen Kindern bei Sitz- und Gleichgewichtsübungen.

Am vergangenen Wochenende startete Kristrún mit Áfangi im Gæðingakeppni von Islands mitgliederstärksten Reitverein, Hörður in Mosfellsbær und landete auf dem ersten Platz. Damit konnten die beiden sich für die Kinderklasse des Gæðingakeppni qualifizieren und werden am kommenden Montag starten. Und all das, obwohl Turnieren bislang nicht ihr Hauptinteresse galt. Nie hätte sie damit gerechnet, so weit vorne zu landen, sagt Kristrún im mbl-Interview. Sie habe doch erst vor einem Monat das Training begonnen. Aber sie habe sich vorgenommen, vor allem zu Spaß beim Landsmót haben, sagt die junge Dame.

Hier und hier finden Sie die TV-Beiträge von mbl.is zu der Geschichte.

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