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Regierung baut Brücke nach Ostisland

Eine neue Institution mit dem Namen Austurbrú (Östliche Brücke) ist am Dienstag von der isländischen Regierung ins Leben gerufen worden. Die Brücke soll sich um Arbeitsplätze, Entwicklung, Ausbildung, sowie um kulturelle und touristische Belange kümmern.

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Reyðarfjörður. Foto: Páll Stefánsson.

Bei der Gründungsveranstaltung in Reyðarfjörður sagte Premierministerin Jóhanna Sigurðardóttir, die Institution könnte ein Vorbild für andere Regionen werden, berichtet ruv.is.

Während die genannten Themen bisher von verschiedenen Stellen bearbeitet worden waren, soll Austurbrú Projekte nun vereinigen und als Plattform für die Zusammenarbeit von Gemeinden in Ostisland fungieren.

In ihrer Rede stellte Jóhanna heraus, dass Austurbrú durch rationelle, effiziente Arbeit die administrative Verbindung zwischen dem Staat und den Gemeinden der Region erleichtern werde.

„Austurbrú wird ein bedeutender Mittler für einfachere und effizientere Zusammenarbeit zwischen Staat und Gemeinden sein. Es ist meine Hoffnung und meine Überzeugung, dass es auch als Vorbild für andere Regionen dienen kann,“ sagte die Premierministerin.

Die Institution wird mehr als 20 Angestellte beschäftigen und an sieben verschiedenen Orten Büros eröffnen, berictet ruv.is.

Der Pressekonferenz in Egilsstaðir am Dienstag Morgen war eine Kabinettssitzung vorangegangen. Vor den Reportern kündigte die Regierung auch einen finanziellen Beitrag von über einer Mrd. ISK (6,1 Mio EUR) für neue Projekte in Ostisland an.

Darunter sind ein Pflegeheim im Fljótsdalshérað, ein Zentrum für Geologie in Breiðdalsvík, sowie die für Erforschung, Entwicklung, Innovation und Marketing von Produkten aus Aluminium und Meeresfrüchten in Ostisland

„Die gesamte finanzielle Unterstützung des Staates für Gemeinden in Bezug auf Wachstum und kulturelle Belange, sowie für Beschäftigungsentwicklungsgesellschaften und verschiedenen staatlich betriebenen Diensten in den verschiedenen Regionen wird in Zukunft zentral gesteuert und soll unmittelbar mit den Entwicklungsplänen der jeweiligen Region und ihrer jeweiligen Prioritäten korrelieren,“ sagte die Premierministerin.

Die nächste Aufgabe der Regierung wird sein, die Anliegen der älteren Mitbürger sowie Teile des Gesundheitssystems von den Schultern des Staates auf die der Gemeinden umzulagern. Die Premierministerin hofft, dass dies zum Ende dieser Amtsperiode oder im kommenden Jahr erreicht werden könne.

Die Regierung hatte schon zu früheren Anlässen im nordisländsichen Akureyri getagt, ebenso in Reykjanesbær im Südwesten und in Ísafjörður in den Westfjorden, um die lokale wirtschaft anzukurbeln.

DT

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