"Pink Geysir"-Künstler freigesprochen Skip to content

“Pink Geysir”-Künstler freigesprochen

Vorgestern hat das südisländische Bezirksgericht den dänisch-chilenischen Künstler Marco Antonio Evaristti, der wegen Verletzung des Naturschutzgesetzes angeklagt worden war, von allen Vorwürfen freigesprochen, berichtet mbl.is. Evaristti hatte im vergangenen Jahr rote Lebensmittelfarbe in den Geysir geschüttet.

Er wurde freigesprochen, weil die Klausel des Gesetzes, das er verletzt haben soll, nicht völlig klar eine Bestrafung ermöglicht. Ein Landbesitzer des Geysirgebietes hatte den Künstler vor Gericht gebracht.

Der Verfall ereignete sich am 24. April 2015. Nachdem die Lebensmittelfarbe ins Wasser gekommen war, färbte sich das Wasser des ausbrechenden Strokkur rosa, auch Pfützen und Gestein ringsum waren für eine Weile rosafarben, bis die Farbe wieder verschwand.

Im November wurde Evaristti angeklagt. Er bestand darauf, dass er kein Gesetz gebrochen habe. Er beschrieb den Vorfall als Happening, als künstlerischen Akt und Landschaftskunst und dass er die Landschaft als Leinwand für seine Kunst benutzt habe. Ziel sei es, besser auf die Umwelt und die Natur zu achten, und durch eine für die Natur vollkommen ungefährliche Farbe schöne Kunst zu schaffen.

Evaristti hatte fünf Liter rote Lebensmittelfarbe in den Strokkur gekippt. Die Farbe war hinterher in der unmittelbaren Umgebung des Strokkurs zu sehen. Das Gesetz erfüllte jedoch nicht die Anforderungen für eine Bestrafung, und so wurde der Künstler freigesprochen.

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