Off-road Abenteurer im Polizeivisier Skip to content

Off-road Abenteurer im Polizeivisier

Zwei Männer aus Schottland, die dieser Tage im Rahmen einer Benefizaktion mit einem modifizierten Allradfahrzeug in Island unterwegs sind, um fünf Vulkane mit ihrem Auto zu befahren, sind mit ihrem Trip ins Visier der isländischen Polizei geraten, berichtet ruv.is.

Die beiden betrieben zu ihrer Reise eine inzwischen abgeschaltete Webseite, wo sie recht offen darüber berichten, wie sie im Vulkangebiet der Holuhraun querfeldein und 12 Kilometer über die frische Lava gefahren sind. Die zuständige Polizei in Húsavík sagt, sie wisse nichts von dieser Reise und ermittelt nun in der Sache.

Die beiden Abenteurer, Matthew Mc Hugh und Rhys Rowland, sind Veteranen der britischen Armee, die bekannt für ihre Leidenschaft fürs Militär sind. Ihre Expedition heisst Ragnarök, nach der Götterdämmerung der nordischen Mythologie, sie selber nennen sich Vulkanjäger, die in einem modifiziertem Mitsubishi L200 unterwegs sind.

Die ganze Reise ist als Benefizaktion für Kriegsveteranen gedacht. Die nordisländische Polizei war von der geplanten Aktion nicht unterrichtet, nun wird in Zusammenarbeit mit den Parkrangern des Nationalparks Vatnajökull ermittelt, um die Schäden ermessen zu können, die die Männer der empfindlichen Natur zugefügt haben. Die beiden waren in einem Sperrgebiet unterwegs, wo jeglicher Verkehr verboten ist. Sie verstiessen damit gegen das Naturschutzgesetz, und die Strafe wird sich nach den angerichteten Schäden richten.

Offroadfahren in Island zieht hohe Geldstrafen, in schweren Fällen auch Haftstrafen nach sich.

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