Die Belastung in der Notaufnahme des Universitätskrankenhauses Landspítali ist derzeit so hoch, dass keine weiteren Patienten angenommen werden können, berichtet RÚV. Ein Oberarzt kommentierte, dass unter solchen Umständen das Risiko für ernste Vorfälle, also Behandlungsfehler etc. steigt.
Die Patienten werden der Schwere ihrer Erkrankung nach behandelt, und manche mussten lange in der Notaufnahme warten, bevor sie ins Krankenhaus verlegt werden konnten.
Heute Morgen befanden sich 24 Personen in den Räumen der Notaufnahme, die auf Einweisung warteten. Drei Tage hatte der Patient mit der längsten Wartezeit hinter sich.
Jón Magnús Kristjánsson, Chefarzt in der Notaufnahme, sagte RÚV gegenüber: “Es besteht Gefahr, dass die Patienten sich nicht nur schlechter fühlen, sondern auch schlechteren Service erhalten, und dass es eine erhöhte Gefahr von ernsten Vorfällen bei denen gibt, die in der Notaufnahme festhängen.”
Um diese Jahreszeit ist das hohe Patientenaufkommen eher ungewöhnlich, denn die Grippeperiode hat noch nicht begonnen. Aber es gibt Dutzende von Patienten in der Bettenabteilung die ihre Therapie beendet haben, für die jedoch kein Platz in Pflegeheimen bereitgestellt werden kann. Auch der Mangel an Pflegepersonal zeigt erste Auswirkungen.
Die Krankenhausleitung bittet die Bürger aus der Hauptstadtregion, sich im Krankheitsfall mit den jeweiligen Gesundheitszentren und der Notfallwache in Verbindung zu setzen.






